Die Quint-Essenz von Tausend Jahre Walliser Eigenstaatlichkeit

    Der Weg zur Bewerkstelligung von Valais Excellence in 8 Punkten und 5 Schritten ...

  1. Wallis AG vom Sanierungsfall zum Sonderfall ...

  2. Wallis AG ein Unternehmen zwischen Identität und Virtualität ... 

  3. Wallis AG ein vierdimensionaler Begriff ...

  4. Primäres Kapital der Wallis AG effizienter+effektiver nutzen ... 

  5. Gefordert eine zweifache Mobilität zur Bewerkstelligung von Valais Excellence ...

    Plus: Anmerkungen zur Q-Symbolik und CI-Gehalt obiger Abbildung ...

1. Wallis AG vom Sanierungsfall zum Sonderfall ...

Den globalen Realitäten gilt es mit wirtschafts-strategischer Weitsicht und einer politischen Kultur fortschreitender Toleranz zu begegnen, um aus dem Sanierungsfall Wallis ein Sonderfall, sprich eine Marke zu machen. Hierbei bedeutet jede Schwächung oder Verstärkung einer der obigen 8 Punkte zugunsten oder auf Kosten des anderen ein Spannungs-Abfall des "bilingue" Kraft-Feldes "Wallis-Valais" und damit eine Verminderung des Wert-Gehalts der Marke Wallis. Will man mit der Marke Wallis gut situierte Stadt-Menschen mit kulturellem Niveau ansprechen, genügen die publizierten inhaltslosen Floskeln nicht. Hierbei gilt es den in unserer Studie "Zur Kultivierung der Wallis AG" behandelten Grundsatz: "Struktur folgt Kultur und Kultur folgt Struktur", wahrzunehmen und wie folgt wahrzumachen:

2. Wallis AG ein Unternehmen zwischen Identität und Virtualität ...

Will man die in unserem Grundlagenpapier zur Nachhaltigen Entwicklung der Wallis AG behandelten Chancen der 13-Sterne-Republik nutzen, gilt es wahrzunehmen was ist und wahrzumachen was sein soll. Konkret heisst dies:

mit Kopf, Herz und Hand im Sinne des grossen Schweizer Pädagogen Pestalozzi, dessen Ansichten über Menschen-Bildung grundlegend und hochaktuell sind, um nicht nur die Ko-Existenz der beiden Kultur-Räume des zweisprachigen Kantons Wallis aufrechtzuerhalten, sondern Ko-Evolution zu praktizieren mit einer grösstmöglichen Selbst-Organisation beider Sprach-Regionen. Hierbei gilt der Grundsatz: Kultur lebt von ihrer Glaubwürdigkeit, nicht vom "Verkünden", sondern in erster Linie von Vorleben und Vorbild und darunter krankt (nicht nur) die Wallis AG, sondern auch ihr Synergie-Partner die Schweiz AG

3. Wallis AG ein vierdimensionaler Begriff ...

Im Sinne der obigen Abbildung wird der Ausdruck "Wallis AG" von uns vierdimensional gesehen. Dies entspricht einer Betrachtung des Wallis von vier Seiten (Ebenen bzw. Stufen), nämlich:

  • Wallis als AktionsGebiet mit den beiden Sprach-Regionen: Ober- und UnterWallis und der Marke Wallis als Cooperative Identity (COOPI), mit dem Matterhorn als USP und Marken-System (Corporate Branding)

  • Wallis als AktionsGemeinschaft kreativer und innovativer Kräfte, die Excellence leisten und als Erkennungs-Merkmal das Qualitäts-Siegel Wallis tragen

  • Wallis als ArbeitsGemeinschaft im Sinne der Informationsstelle Wallis unter der Federführung der Walliser Industrie- und Handelskammer, mit Sitz im "Maison du Valais" als dessen "Kompetenz-Zentrum"

  • Wallis als AktienGesellschaft mit dem Staat Wallis als Vermögens-Verwalter der 13-Sterne-Republik (Corporate Identity) bzw. des Matterhornstate (Market-Identity).

Oberstes Ziel der Wallis AG ist die Existenz-Erhaltung des "Unternehmens Wallis" und der mit diesem "Unternehmen" verbundenen Menschen. Die Leistungs-Fähigkeit soll durch verstärkte Ein-Beziehung der Markt-Partner und Mitglieder der Informationsstelle Wallis verbessert werden. Denn nur Lösungen, die sowohl den "Unternehmens-Interessen" der Wallis AG (als AktienGesellschaft), als auch den Markt-Partnern (Mitglieder/Mitarbeiter) - Interessen (als ArbeitsGemeinschaft) entgegenkommen, sind auch dauerhafte, von allen akzeptierte Lösungen und auf dem Markt erfolgreich durchsetzbar. Will man das Beste aus den bisherigen Ideen und Ansätzen machen, gilt es an deren Güte und Gehalt zu arbeiten. Das Instrument dazu, die im Wallis AG Grundlagenpapier vorgestellten drei Kreise: Quality Circle (Arbeit an der Qualität), Creativity Circle (Hot Shops for Ideas and Innovation) und Selection Circle (Benchmark Forum und Reporte im internationalen und interkantonalen Vergleich u.ä.m.)

4. Das primäre Kapital der Wallis AG effizienter+effektiver nutzen ...

Landschaft (AG1: AktionsGebiet) und Menschen (AG2: AktionsGemeinschaft bzw. AG3: ArbeitsGemeinschaft) sind das primäre Kapital (AG4: AktienGesellschaft) des Wallis.Für die Wallis AG als "ein Unternehmen guter Bürger" (Ulrich/Kaiser) heisst dies, sich Rechenschaft zu geben über Gebildetes (AG1), ihre Bildungs-Investitionen (AG4) und den Umgang mit (aus-) "gebildeten" Menschen - sprich Eliten. Dies bedarf eine breite Angebots-Anpassung (etwa bei den Walliser Fachhochschul-Ablegern) und eine vertiefte Bedürfnis-Abklärung bei der Walliser Hochschul-Studentenschaft. Denn mit der NEAT droht die endgültige Abwanderung der Intelligenz, da der Rückkehrwillen nicht mehr so stark ausgeprägt ist wie noch vor wenigen Jahrzehnten. Die Ökonomie (Market Identity) entscheidet auch hier, nicht die Heimatliebe (Corporate Identity). Die Gründe für das festgestellte Brain-Drain-Problem liegen unserer Meinung vor allem in einer fehlenden geistigen Mobilität und den erwähnten Mentalitäts-Mängeln in Form von Desinteresse, Missgunst und Neid als Charakterzüge.

5. Gefordert eine zweifache Mobilität zur Bewerkstelligung von Valais Excellence ...

Der Wissens-Transfer ist das Grundanliegen jeder Ausbildung: Sie soll und muss die geistige und örtliche Mobilität fördern. Denn die Wirtschaft braucht Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die geistig und örtlich beweglich sind. In dem Zusammenhang heisst:

  • Geistige Mobilität neue Aufgaben angehen, heisst originelle und kreative Lösungen finden.

  • Örtliche Mobilität heisst bereit sein, irgendwo in der Welt Erfahrungen zu sammeln und seine Fähigkeiten zum Tragen bringen.

Die geistige und örtliche Mobilität führt zum immer wichtiger werdenden kulturellen Verständnis als Basis für die Profilierung der Marke Wallis. Hierbei gilt es im Sinne des behandelten Benchmarking-Konzeptes ein konstruktives Nachdenken über externe Alternativen in Wirtschaft und Gesellschaft zu fördern. Die Fragen:

  • "Warum machen es andere anders?" und

  • "Unter welchen Rahmen-Bedingungen machen es die anderen besser?"

spielen eine entscheidende Rolle für den Weg zum Besseren Walliser Image und damit zur Lösung des Brain-Drain-Problems. Haupt-Voraussetzung für die Bewerkstelligung erfolgreicher, grundlegender Veränderungen sind die selbstkritische Betrachtung der Wallis AG Strukturen, Produkte und Leistungen, wie dies im erwähnten Grundlagenpapier getan wird, unter dem Motto:

  • "Wir können uns verbessern", oder:

  • "Alles kann weiter optimiert werden"

Getragen von der Bereitschaft, Ideen, Impulse und Initiativen der Wallis AG Kooperations-Partner positiv anzunehmen, gemäss der Devise:

  • "Wir können von anderen lernen."

Dass dem leider oft nicht Folge geleistet wird, liegt in dem hiesigen Mentalitäts-Problem und dem Mangel an emotionaler Reife (EQ). Womit zur Bewerkstelligung von Valais Excellence nicht Total Quality Management erfolgsentscheidend ist, sondern dessen Führungs-Instrument: Total Quality Mind, das Bewusstsein für Ganzheitlichkeit, mit dem Ziel durch kontinuierliche Verbesserungen Nachhaltigkeit zu erreichen. Symbolisiert mit dem Buchstaben "Q" in der obigen Abbildung

Plus: Anmerkungen zur Q-Symbolik und CI-Gehalt obiger Abbildung:

"IQ" = Die Intelligenz > "EQ" = Die Emotion, grundlegende Voraussetzung für den effizienten Gebrauch von IQ > "SQ" = Das Spirituelle - Die Intelligenz der dritten Art, welche es ermöglicht grössere Zusammenhänge zu erkennen und transformativ komplexe Vorgänge zu einer "geistigen Einheit" zu integrieren, wofür der Buchstabe "Q" (Qualität bzw. Quint-Essenz) in der Abbildung steht. In der vollen Bedeutung heisst Quint-Essenz das, worin alles Wesentliche konzentriert enthalten und erkennbar ist. 

  • Der Weg dazu kennt im Sinne der Abbildung abstrakt 4 Stufen, 3 horizontale (Raum-Position: Ober-, Mittel- und UnterWallis) und 1 vertikale (Zeit-Richtung: Wallis-Valais), über die sich die 8 Punkte (= 8 sozio-ökonomische Regionen des zweisprachigen Kantons Wallis) handbar machen lassen. Zur Zeit fehlen diese 3 horizontalen Ebenen, womit das Ganze führungslos und letztlich wenig effizient ist.

  • Zusammen ergibt dies die Zahl 13 als Wahr- bzw. Kenn-Zeichen der 13 Sterne-Republik, wo die verwendete Form des Fünfsterns wie die Pyramide (des Matterhorns) als Ur-Symbol für den Menschen schlechthin gilt. Womit der Sinn-Gehalt unserer Wallis AG Position erklärt ist. 

  • Die 8 Punkte symbolisieren jenen harmonischen, ausgeglichenen bzw. von polaren Gegensätzen befreiten Zustand immerwährender Metamorphose (Wandlung), die zueinander wie "Yin" (Oberwallis - deutsch) und "Yang" (Unterwallis - französisch) stehen und ein "Mehr-Wert" aus diesem (kulturellen) Wechselspiel dann entsteht, wenn konstruktiv miteinander umgehangen wird im Sinne des Swiss Total Quality "Plus-Zeichens".

Der Erfolgsweg für das Wallis als Marke führt damit neben der erwarteten Qualitäts-Garantie seiner Produkte und Dienstleistungen über ein bewusstes "Plus" mit dem "persönlichen Touch" seiner Kultur. Erst dieses qualitative Plus schafft die Präferenz für die Destination Wallis, da sich die Konkurrenz ebenfalls auf die Qualitäts-Praxis eingestellt hat. Darum erhalten die Begriffe wie Entgegenkommen, gastfreundliche Atmosphäre und menschliche Wärme einen neuen und entscheidenden Stellen-Wert, nicht nur für den Tourismus, sondern für die Wallis AG ganz allgemein. Der Gast (Kunde/Klient) der Wallis AG hat dadurch das Gefühl und die Bestätigung als Mensch aufgenommen und akzeptiert und nicht wie eine Ware behandelt zu werden. Gerade in Richtung "globale Qualität" (mit der Kultur als Führungs-Grösse) und "Förderung der eigenen Werte" muss das Wallis seinen eigenen Weg in eine erfolgreiche Zukunft finden im Sinne des umfassendsten Qualitäts-Management-System: KaiZen. Was übersetzt heisst:

  • Kai: verändern, reformieren und

  • Zen: verbessern, vervollkommen ...

Quellen:

Kunsthaus Culture Art: Grundlagen zur Nachhaltigen Entwicklung der Wallis AG, Brig den 31.5.2002,S.2: Zur Kultivierung der Wallis AG, S.3: Grundlagen zur Nachhaltigen Entwicklung der Wallis AG,S12ff.: Primäres Kapital effizienter+effektiver nutzen; um dem Brain-Drain-Problem zu begegnen wird eine geistige und örtliche Mobilität gefordert,S.18ff.: Benchmarking-Konzept zur Bewerkstelligung von Valais Excellence,S.23: KaiZen das Wesen des Kulturschaffens,S.32: Ziele und Organisationsformen der Wallis AG,S.41f.: Gefragt sind Eliten und eine Wallis AG im Sinne eines Unternehmens guter Bürger
Dasselbe: Studie zur Kultivierung der Wallis AG, Brig den 12.3.2002,S.7ff.: Struktur folgt Kultur und Kultur folgt Struktur,S.31: Der 5 "i" Aktionsrahmen zur Kultivierung der Wallis AG

Abbildung-Anmerkungen:

Kunsthaus Culture Art: Internet-Publikation "Rotary-Oberwallis", Webpage Abbildung: "Vision Regionet-Wallis" - Die Quintessenz von Tausend Jahre Walliser Eigenstaatlichkeit,1999-2002
Dasselbe: Politische und technische Vernunft als Management Art Paradigma Mindware. Abbildung: Der Total Quality Mind des 4-K+4-S Führungs-Stils der politischen und technischen Vernunft, 1999-2001, letzte Änderung: 13.7.2001 
Dasselbe: Das ABC kulturbewusster Unternehmensführung. Teil: IQ-EQ+SQ = MQ - Der Weg zum Besseren in 5 Schritten,1996-2001,letzte Änderung: 29.9.1001

© 2002-05 kca - letzte Änderung: 24.11.08