Das Wallis und die Walliser

  1. Begegnung mit dem Wallis

  2. Die Sprache des Landes

  3. Auswanderer und Eroberer

  4. Freiheitswille und Politik

  5. Ein grosser Walliser und die Eidgenossen

  6. Offene Pforten: Wallis als Touristenland

  7. Arbeit und Brot: Landwirtschaft und Industrie

  8. Nicht vom Brot allein lebt der Mensch ..: Bildung und Kultur

  9. Zukunftsvision: Silicon Valais - Der Weg des Wallis ins Internetzeitalter

  10. Quellenangaben: Print- und Elektronische Medien

Der nachfolgende Text stammt von Prof.Dr.Louis Carlen, entnommen der inzwischen vergriffenen Broschüre: "Oberwallis - Touristische Informationen" (1976). Die Ergänzungen entstammen der ebenfalls inzwischen vergriffenen UBS Regionalstudie Oberwallis (1979), der Bilanz Spezialausgabe Wallis (1999) sowie dem Werk "Tausend Jahre Walliser Eigenstaatlichkeit" (1999) und beziehen sich auf das Strategiepapier "Von Sion 2006 zu Silicon Valais 2006" (1999). Die angeführten Text-Links dienen der Konkretisierung und Vertiefung. Sie sollen wie der Text anregen mit der vielfältigen menschlichen, kulturellen und landschaftlichen Fülle der 13-Sterne-Republik nähere Bekanntschaft zu machen ...

1. Begegnung mit dem Wallis ...

Fremde Reisende berichteten als erste über das Wallis. Die hohen Berge und die eisigen Gletscher, urtümliche Sitten und Bräuche fielen Ihnen auf. Der Kosmograph Sebastian Münster schrieb 1544: "dass dies Land ein gross Tal ist, gerings und beschlossen mit grausamen hohen Bergen, die sich zum merehn Teil eine gute deutsche Meile hoch gegen den Himmel aufrichten und seit ewigen Zeiten entweder mit Gletschern oder Schnee bedeckt sind, ist doch unten im Boden ein trefflich gut und fruchtbar Land, desgleichen in so hohem Gebirg kaum unter den Sonnen gefunden wird."

Es kamen die Schriftsteller und Dichter ...

Einige von ihnen, darunter zwei Grössen der deutschen Literatur, Carl Zuckmayer und Edzard Schaper, blieben und erwarben den Burgerbrief. Rainer Maria Rilke dichtete im Schloss Muzot ob Siders seine "Quatrains valaisans" und pries darin das Land, in dem er seine letzte Stätte fand, wie er in seinem Testament wünschte: " Ich zöge es vor, auf dem hochgelegenen Kirchhof neben der alten Kirche zu Rarogne zur Erde gebracht zu sein. Seine Einfriedung gehört zu den ersten Plätzen, von denen aus ich Wind und Licht dieser Landschaft empfangen habe, zusammen mit allen den Versprechungen, die sie mir, mit und in Muzot, später sollte verwirklichen helfen."

Rainer Maria Rilke ...

1920 bemerkte Rilke: "Meine Vorstellung von der Schweiz hat sich um ein Bedeutendes vergrössert, seit ich diese Landschaft kenne: die Geräumigkeit dieses Tales, das ganze Ebenen in sich aufnimmt, die Zurückhaltung seiner Berghänge, die bei aller Stärke und Steilheit nichts eigentlich Abgeschiedenes haben, die schöne malerische Abstufung der Hügel davor und wie sie mit einer Anmut ohnegleichen ihre Ansiedlungen hinaufheben zu den alten Burgtürmen der Schlösser - das alles ist von einer Organisation, die nirgends den grossen Massstab verleugnet -, schön wie ein reines Talent und fortwährend an allen Stellen wunderbar ausgeübt."

Rilke vergleicht das Wallis mit Spanien ...

eine Kennzeichnung, die vor allem das Mittelwallis trifft und die schon der grosse Berner Albrecht von Haller aussprach, als er das Wallis als das Spanien der Schweiz bezeichnete. Der Basler Siegfried Streicher gab den Eindruck, den er auf den Sittener Hügeln von Valeria und Tourbillon empfing wieder: "Das ist nicht mehr grüne, heimelige Schweiz mit Jodler und Sennenchilbi, das ist Spanien, wilder ausgebrannter Süden, gross und traurig, inmitten einer gewaltigen Gebirgswelt, das Pathos der spanischen Mesete."

Freilich in Spanien pflanzt sich das in Wellen fort. Als im Herzen Kataloniens der massige Block des Montserat fast senkrecht aus der Ebene aufstieg, drängte sich mir der Vergleich auf mit jenem gewaltigen Felsmassiv in seiner Vielfalt eigenwillig geformter Bergspitzen, das im Tal der Dala von Inden aus sichtbar wird: der Gemmi. Hier wie dort ein Montserat, ein zersägter Berg, Riesenfinger, die über kahlen Felsen in den Himmel weisen.

Aber nicht alles ist Spanien ...

Die Eismassen des Aletsch- und Rhonegletschers, die schäumenden Gebirgsbäche, die manchmal zu wilden und schädigenden Wassern werden, die Alpen, deren Nutzung heute Mühe bereitet, haben anderen Charakter.

Albrecht von Haller sah auch Spitzbergen im Wallis ...

Damit sind die Gegensätze in diesem Lande, dessen Talkammer fast sämtliche Viertausender der Alpen umklammert, angedeutet: Über dem Tal und den Tälern, an die sich die Strickerei der Weinberge, Wald, Wiese und Acker legen, steigen die Eisgiganten auf, im Tal breitet sich der alpine Vorhof der subtropischen Welt aus. Die Rhone, welche die Deutschwalliser "Rotten" nennen, durchfliesst das ganze Tal und nimmt die Flüsse der Seitentäler in die sonnige Provence und das Delta der sturmumtosten Camarque mit.

2. Die Sprache ...

Die Dichter dieses Landes zeichnen den Menschen, den Walliser, Maurice Zermatten, Jean Graven, Marcel Michelet, Corina Bille, Pierret Micheloud, Maurice Metral und Maurice Chappaz im welschen Kantonsteil, wobei Chappaz gut tut, seinem Buch "Die Walliser" den Untertitel "Dichtung und Wahrheit" zu geben; denn der Walliser hat seine Eigenart, ist aber nicht immer so, wie er in einzelnen dieser Bücher steht.

Im oberen deutschen Teil schrieb Adolf Fux, dessen Werk der Rotten Verlag neu herausgegeben hat. Seit die Alemannen um die Jahrtausendwende über Grimsel und Gemmi einzogen, ist das Wallis auch ein der deutschen Sprache verhaftetes Land. Noch in den letzten Jahrhunderten sprach die Mehrheit in der Kantonshauptstadt in Sitten deutsch; seitdem das Blatt sich gewendet hat, liegt die Sprachgrenze oberhalb Siders. Wie der Unterwalliser sein Patois spricht, hält der Oberwalliser treu an seinem Walliser Deutsch fest. Ludwig Imesch und Raphael Biffiger schreiben und sprechen diese Sprache. Sie ist eine Mundart, die zu der höchst-alemannischen gehört und noch viele althochdeutsche Wendungen und Laute kennt. Die gleiche Sprache haben, abgesehen von den normalen Sprachveränderungen, die Walser.

3. Auswanderer und Eroberer ...

Sie sind die Nachkommen jener Walliser, die im Mittelalter wegen wirtschaftlicher Enge, vorteilhaften Angeboten fremder Grundherren und aus anderen Gründen das Wallis verliessen und, zum Teil in zäher Kolonistenarbeit, in den ennetbirgischen Südtälern in Italien, im tessinischen Bosco Gurin, im Berner Oberland, im Urserental, in Graubünden, in Liechtenstein, in Voralberg und an anderen Orten sich eine neue Heimat schufen.

Das war eine erste Expansion des deutschen Oberwallis, die andere erfolgte in der zweiten Hälfte des 15.Jahrhunderts, als die sieben Zehnden - das waren die lose zusammengeschlossenen kleinen Walliser Staaten - dem Savoyer Grafen des Unterwallis unterhalb Sitten entrissen und bis zum grossen Umbruch der französischen Revolution als Untertanenland einrichteten. Damit begegnete das Land dem Ausdehnungsdrang der Savoyer, die allzu oft blutige Fehde ins Land getragen hatten. Im Inneren des Landes trotzten die Landsleute dem Fürstbischof von Sitten, der seit 999 das Land als Graf regierte, ein Hoheitsrecht nach dem anderen ab, bis sie selber im 17.Jahrhundert in den Vollbesitz aller politischen Gewalt traten

4. Freiheitswille und Politik ...

Ein unbändiger Freiheitswillen, genährt von der italienischen Komunalbewegung und der Innerschweizer Freiheitstradition, wogte von Zeit zu Zeit durch das Land. In diesen Zeiten pflanzte man die Mazze vor das Haus verhasster kleiner Tyrannen oder sogar vor den bischöflichen Landesherrn. Die Mazze war ein Baumstrunk, in dessen Wurzeln ein menschenähnliches Antlitz geschnitten ward; beherzte Männer trugen dieses Symbol der Erhebung durch das Land, jeder der am Aufruhr mitgemachte, schlug einen Nagel hinein. Die Mazze geistert noch heute durch die Köpfe, wenn Beschlüsse, die aus dem Regierungsgebäude in Sitten kommen, nicht gefallen.

Politik liege dem Walliser im Blut, heisst es. Sie wurde in Jahrhunderten erprobt, sie tobt heute weiter und setzte 1976 vier Christlichdemokraten und einen Radikalen  in die fünfköpfige Regierung, den Staatsrat, wählte 84 (Christlichdemokraten - CVP und Christlichsoziale - CSP, 26 Radikal-Demokraten - FDP, 10 Sozialisten - SP und 11 andere ins Parlament, den Grossen Rat. Mehrheitspartei ist die CVP. Die Regierung setzt sich nach den Wahlen vom März 1997 aus 3 CVP-Vertretern (davon 1 CSPO), 1 Radikalen (FDP) und 1 Sozialdemokraten zusammen. Die FDP bezeichnet sich im Unterwallis als Radikaldemokratische Partei. Die Sitzverteilung im Grossen Rat nach den Wahlen 1997 - Wallis: 71 CVP, 34 FDP, 21 SP und 4 Liberale; Oberwallis: 17 CVPO, 14 CSPO, 5 SPO und 4 FDPO.

5. Ein grosser Walliser und die Eidgenossen ...

Zu gewaltigen politischen Auseinandersetzungen kam es im Lande im beginnenden 16.Jahrhundert, als sich der Condierre und Volkstribun Jörg Auf der Flüe und der Bischof und Kardinal Matthäus Schiner bis aufs Messer befehdeten. Über das historische Wallis schreiben und diesen Schiner nicht nennen, kann man nicht. Er war nicht nur die Persönlichkeit, die dem Lande ein grosses Gesetzbuch schenkte und Architektur, Wissenschaft und Kunst ernsthaft förderte, sondern die europäische Politik trieb, die französische Herrschaft am Südfuss der Alpen beseitigte, das Tessin gewann und erhielt, die Erhebung Leos X und Adrians VI auf den päpstlichen Stuhl betrieb, die Wahl Karls V zum deutschen Kaiser wesentlich beeinflusste. Er reiste nach London, gewann den englischen König zu einem Bündnis mit Papst und Kaiser, um Frankreich Kraft zu brechen, verwandte sich in der neuen Glaubensbewegung klug für eine Reform. Dazwischen verwaltete und regierte er sein Wallis.

Schiner setzte immer wieder auf die Eidgenossen. Er trachtete das Wallis, den zugewandten Orten zur Eidgenossenschaft, noch stärker an diese zu binden. Die Freundschaft mit verschiedenen Orten der Eidgenossenschaft äusserte sich seit dem 15.Jahrhundert in Bündnissen und Burgrechten. 1815 wurde das Wallis ein Kanton der Schweiz. Es zerfällt in (8 Regionen bzw.) 13 Bezirke (13 Sterne im Wappen), auf die sich die 165 Gemeinden (davon 87 im Oberwallis) verteilen.

6. Offene Pforten ...

Wohl lebte das Land als eigener Staat ein jahrhundertelanges politisches Eigenleben. Es war aber fremden Einflüssen weit geöffnet. Furka, Grimsel und Gemmi brachten den Wind aus der Eidgenossenschaft, Gries, Albrun, Simplon, Monte Moro, St.Bernhard und andere Pässe aus Italien. Dieser Hauch des Südens im Land ist unverkennbar. Er ritzte Züge in den Charakter des Wallisers, drang in seine Sprache, gestaltete manche Bauten mit. Aus dem Süden kam seit dem 13.Jahrhundert auch das Recht der Römer, die einst selber im Tale sassen, und vereinigte sich mit germanischem Rechtsgeist. Das Wallis war und ist seit Jahrhunderten Durchgangsland, eine Stellung, die ihm seit dem frühen Mittelalter bis heute einen besonderen Stempel aufprägte.

Wallis als Touristenland ...

Nicht alle aber ziehen durch. Die einen blieben; denn sie haben das Wallis als Touristenland entdeckt. Zuerst waren es vor allem Engländer, heute kommen sie aus allen Ländern. Der Kanton zählt pro Jahr gegen 3.9 Millionen Übernachtungen in 26'5000 Hotelbetten und 9.3 Millionen Übernachtungen in der Parahotellerie, mit rund 2 Millionen Gästen aus dem Ausland. Verbier, Champéry, Crans-Montana, Anzère, Zermatt, Saas-Fee, Grächen, Bettmer- und Riederalp u.a. sind Kurorte, die Karriere machten. Die heilkräftigen warmen Quellen im Leukerbad und Brigerbad bringen vielen Genesung. Zermatts zeitloser Berg, das Matterhorn, ist zum Inbegriff der Bergsehnsucht geworden. Wie der Pariser sagt: "Andere Städte sind Städte, Paris ist eine Welt", meinen wir Walliser: "Andere Berge sind Berge, das Matterhorn ist eine Welt." So sind im Laufe der Jahre viele Gaststätten aus dem Boden gewachsen. Gegen 30'000 Hotelbetten stehen (1979) zur Verfügung (1). Der Tourismus ist zum wichtigsten Wirtschaftszweig (2) geworden. Die Gastwirte denken noch an den grossen Namen jenes bescheidenen Bauernbuben aus Niederwald im Goms, Cäsar Ritz (1850-1918), dessen Namen in Luxushotels der europäischen Grossstädte weiter lebt und dem der Titel "König der Hotelier, Hotelier der Könige" (vom damaligen Prince of Wales) zuerkannt wurde.

Anmerkungen ...

(1) Die Basis des Tourismus ist die Beherbergung der Gäste. Anfang 1997 verfügt das Wallis über eine Beherbergungskapazität von 285'000 Betten bei einer ständigen Wohnbevölkerung von 271'291. 34'000 Betten entfallen auf Hotels und Kurbetriebe, 190'000 auf Ferienwohnungen. Das Wallis stellt 20% der schweizerischen Ferienwohnungsbetten zur Verfügung, und dank der besseren Auslastung entfallen sogar ein Viertel der Übernachtungen in Ferienwohnungen auf das Wallis. Auf den 100 Campingplätzen waren 31'000 Übernachtungsmöglichkeiten verfügbar. In Gruppenunterkünften waren es 30'000. In Restaurants werden 220'000 Sitzplätze angeboten. Im Oberwallis werden 20'000 Hotelbetten angeboten, was 60% des kantonalen Bestandes entspricht. Zudem stehen im Oberwallis 55'000 Betten in Ferienwohnungen zur Verfügung. Laut kantonaler Statistik befinden sich 1996 50% der Campingplätze im Oberwallis. Sowohl in Hotels als auch in der Parahotellerie ist die Oberwalliser Auslastung wesentlich höher als im Mittel- und Unterwallis. In nachfragestarken Zeiten dürften sich hier ca. 105'000 übernachtende Gäste aufhalten. Hinzu kommen noch die Tagestouristen. In Restaurants stehen 88'000 Sitzplätze zur Verfügung. Ein Vergleich der Betten und Logiernächte der grössten Tourismusorte im Wallis zeigt auf einen Blick die wesentlichen Unterschiede zwischem dem Ober- und Unterwalliser Tourismus: Zermatt 1'610'000 LogierNächte (15'100 Betten), Leukerbad 1'080'000 LN (6'400 Betten),Crans&Montana 1'040'00 LN (17'000 Betten), Saas-Fee 880'000 LN (8'700 Betten), Verbier 780'000 LN (16'400 Betten), Nendaz 550'000 LN (7'200 Betten). Viel grösserer Parahotellerieanteil im Unterwallis, viel bessere Bettenauslastung im Oberwallis, jedoch tiefer als z.B. in Graubünden.

(2) Die kantonalen direkten und indirekten Bruttoeinnahmen aus dem Tourismus wurden 1996 vom Kanton auf 4,2 Mrd. Franken geschätzt. Davon sind ungefähr 2,0 Mrd. Franken Einkommen. Dies entspricht grob geschätzt einem Viertel des gesamtkantonalen und einem Drittel des Oberwalliser Volkseinkommen. 1999 betrug der Umsatz über 5 Milliarden Franken, mit rund 30'000 Beschäftigten. Das Problem: zu hohe Verschuldung vieler Betriebe und Infrastrukturgesellschaften sowie chronische Ertragsschwäche der gesamten Branche zwingt zum Umdenken und Schaffung neuer Strukturen.

7. Arbeit und Brot ...

Freilich die Landwirtschaft, einst hartes Rückgrat der Walliser Wirtschaft, geht immer stärker zurück. (...) Im Wallis sind 49.8 % des Bodens unproduktiv, gegenüber 23.6 % in der Gesamtschweiz, von der das Wallis mit seinen 5'231 km² 12.66% umfasst und den drittgrössten Kanton bildet, während die 1970 errechnete Bevölkerungszahl von 206'563 Seelen (1995: 271'291 Einwohner) bloss 3,29% der Schweizer Wohnbevölkerung ausmacht.

Früher war wegen den Überschwemmungen der Rhone der unwirtschaftliche Boden noch umfangreicher. 1863-1877 wurde der Fluss gebändigt und die Meliorationsarbeiten von 1919-1939 schufen nicht nur 7'300 Hektaren Neuland, sondern ein Früchteparadies, dessen Ertrag viele nährt, aber auch in Jahren, da Kälte und Misswuchs die Früchte vernichteten oder fremde Konkurrenz den Absatz hemmt, Not in manche Stube trägt. Schlechte Ernten können auch den Weinbauern hart treffen. Vom schweizerischen Rebareal fällt über ein Drittel auf das Wallis, wo die Existenz von 6'000 Familien von der Rebe nicht zu trennen sind. Der Wein hat nicht nur seinen grossen wirtschaftlichen Platz im Kanton, sondern auch in Kult und Brauch, in Arbeit und Fest, in des Einzelnen Stube und in geselliger Öffentlichkeit.

Die Industrie hat im Wallis Fuss gefasst. Ihr voraus ging seit 1891 die Elektrizitätswirtschaft, die in den letzten Jahrzehnten im Bau gewaltiger Kraftwerke Höhepunkte erreichte. Zu den grossen Industrien gehören die Werke der Lonza (seit 1897) in Gampel und Visp, der Ciba (seit 1904) in Monthey, der Alumunium in Chippis (seit 1905) und Steg. Dazu kommt eine Reihe von Klein- und Mittelbetrieben.

8. Nicht vom Brot allein lebt der Mensch ...

Wirtschaftliche Sorgen (oder wirtschaftliches Wohlergehen) halten nicht ab, im Wallis auch die kulturellen Werte zu pflegen. In Brig, Sitten und St.-Maurice sind Gymnasien und andere Mittelschulen. Es gibt eine kantonale Musikschule und Kunstschule (1). Eine Reihe von Künstlern ringt um ihre Form. Der Kirchenbau versucht architektonisches Neuland zu erschliessen. Neue Museen werden eingerichtet. Ein jahrhundertealtes Volkstheater erwächst in frischer Blüte (2).

Anmerkungen ...

(1) Im tertiären Bereich bietet das Institut Kurt Bösch in Bramois seit 1989 interdisziplinäre Kurse und Seminare an, und 1992 nahm das Studienzentrum Schweiz der Fernuniversität Hagen in Brig die Tätigkeit auf. 1983 wurde die Schweizerische Tourismusfachschule *) in Siders gegründet. 1988 wurde die Höhere Fachschule für Wirtschaftinformatik *)  in Siders und 1989 das Sozialpädagogische Ausbildungszentrum in Sitten anerkannt und 1988 wurde die Höheren Schulen für Wirtschaft in Visp*) und Saint-Maurice *) gegründet sowie die Ingenieurschulen *) in Sitten *) Zusammengeschlossen in der Hochschule Wallis. 1993 Anerkennung des ICHA (International Colleges of Hospitality Administraktion im Wallis in Brig und Le Bouvret) als Fachhochschule durch das Erziehungsdepartement des Kantons Wallis. Im März 1998 genehmigte de Bundesrat die Einrichtung und Führung der Fernfachhochschule Schweiz in Brig (FFH).

(2) Das kulturelle Schaffen ist im Wallis von Tradition geprägt, die sich aufgrund der Gesellschaftsstruktur und dem Einfluss der Kirche im Oberwallis weit stärker und länger am Leben erhielten als im den städtischen Zentren. Dieses kulturelle Erbe weist in Sprache, Geschichte, Sitten und Gebräuchen, Handwerkstechniken und Architektur spezifische Merkmale auf, die bis heute bewahrt werden. Eine grosse Tradition hat im Oberwallis das oben erwähnte Volkstheater, das sich bis zu den Kirchenspielen des Mittelalters zurückverfolgen lässt; im Barock kam es zu einer regelrechten Blüte. Auch heute noch finden sich in verschiedenen Oberwalliser Ortschaften Laien- und Volksbühnen wie z.B. das Visper Theater, der Theaterverein Raron oder die Regionale Laienbühne Mörel. 

Tradition und Religion sind auch der Ursprung vieler Bräuche, deren Pflege sich heute steigender Beliebtheit erfreut. Im Lötschental findet an Fronleichnam und am Segensonntag noch immer die Prozession mit den eindrucksvollen Herrgottsgrenadieren statt. Auch in Visperterminen begleiten die Männer des Dorfes in Söldneruniformen diese kirchlichen Feste. In Ferden wird immer noch die Osterspende ausgeteilt, in den Gemeinden Grächen und St.Niklaus pflegt man das Neujahrs-Umsingen und im Goms das "Santiglaistriichjen". 

In den Agglomerationen Brig-Glis/Naters und Visp wird zudem die Kultur gefördert, die in den Dörfern nicht angeboten wird. Die Palette umfasst alle wichtigen Genres: Musik, Theater, Malerei, Film und Literatur. Besonders Brig-Glis, Naters und Visp erfreuen sich einer regen Kleinkunstszene. Zudem kann das Kulturzentrum La Post in Visp heute eine Infrastruktur anbieten, die kulturelle Produktionen von internationalem Niveau ermöglichen. In den 12 Oberwalliser Museen befinden sich zahlreiche Exponate, die das kulturelle Leben der jeweiligen Region widerspiegeln. 

Das Oberwallis präsentiert sich heute dank der starken traditionellen Verwurzelung und der Offenheit für fremde Einflüsse als moderner Kulturraum. Traditionelle Volkskultur, klassisch bildungsorientierte Kultur, moderne Stilrichtungen und zeitgenössische Ausdrucksformen sind Hauptakzente des Oberwalliser Kulturschaffens.

Das historische Erbe verpflichtet ...

Die römischen Bauten mit dem grossen Amphitheater in Martinach wurden sukzessive freigelegt. Die Abtei St.-Maurice besitzt Kunstwerke von europäischem Rang, vor allem Goldschmiedearbeiten aus dem ersten Jahrtausend. In St-Pierre-de-Clages steht eine fast unverändert erhalten gebliebene romanische Kirche aus dem 11./12.Jahrhundert, die lombardische und burgundische Stilelemente vereint. Die Burgen von Sitten und anderswo, die mittelalterliche Stadtanlage von Saillon, die romanischen und gotischen Kirchtürme, die Altäre der Gotik in Sitten, Glis, Ernen und Münster, aber auch in kleinen Weilern sind ebenso Zeugnis einer kulturbewussten Epoche wie die romanischen und gotischen Madonnen, die zeitlos geworden sind.

Der Stockalperpalast im Herzen Brigs ...

Dann stellte Jodok Kaspar von Stockalper (1609-1691), der Mann, der sich einen solchen Reichtum erwarb, dass er von Lyon bis Mailand in eigenen Häusern nächtigen konnte, mitten ins Herz Brigs seinen gewaltigen Palast mit den drei nach der Art italienischer Geschlechtertürme hoch emporfahrenden kuppelbekrönten Türmen. Wohl ist der Bau noch der Renaissance verhaftet, er kündigt aber den beginnenden Barock im oberen Wallis an. Dieser Barock bricht seit dem 17.Jahrhundert mit urtümlicher Wucht im Wallis durch und gestaltet vor allem im Kirchenbau die Landschaft.

Einheimische führen mit Vollendung Meissel, Messer und Pinsel ...

Namen, wie die Bildhauer Ritz und Sigristen stehen, für viele. Einige Künstler gestalten in den Dorfkirchen Altäre, Bilder, Orgel und Glocken. Dramen eigener Dichter gehen in Vielzahl über die dörflichen Bühnen. Zwar haben die Invasionsheere der französischen Revolution vieles verschleppt und zerschlagen, Kirchen und Kapellen, Privathäuser und Museen aber bewahren noch erlesene Kostbarkeiten.

Johann Wolfgang Goethe zum Schluss ...

Am 8.November 1779 schrieb J.W.Goethe: "Der Anblick des wunderschönen Wallistals machte manchen guten und munteren Gedanken rege." Möge zwei Jahrhunderte später das Gleiche gesagt werden.

Prof. Dr.Louis Carlen.

9. Zukunftsvision Silicon Valais - Das Wallis auf dem Weg ins Internetzeitalter ...

Die Vision: "Der Kanton Wallis könnte in der Schweiz, der führende Kanton in der Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien werden". Unter der Führung von Parteipräsidentin Brigitte Hauser und Fraktionschef Beat Zurschmitten lancierte die CVPO in der März-Session 2000 eine Offensive zur Förderung der Informations- und Kommunikationstechnologie, kurz IuK. Dazu wurden insgesamt vier Postulate für die Bereiche Bildung, KMU, Tourismus und Verwaltung eingereicht. Die Stossrichtung welche auf das Strategiepapier der Fernfachhochschule Schweiz in Brig und Technologiezentrum Wirtschaftsinformatik zurückgeht, wurde in einer CVPO-Seite im Walliser Boten vom 25.März 2000 (S.16) veröffentlicht. Entsprechende Vorstösse wurden im Grossen Rat hinterlegt und eines Standesinitiative zur Finanzierungshilfe der IKT für Randregionen durch den Bund (13.Oktober 2000, S.22).

Geographische Lage und Vorbilder ...

Aufgrund seiner geografischen Lage muss der Kanton Wallis im Dienstleistungssektor "Informations- und Kommunikationstechnologien" mit seinem unglaublich raschen Wachstum ein starkes Standbein anstreben, wird argumentiert. Dass dies auch bei so genannten Randregionen geht, zeigt das Beispiel Finnland, wie dies im Strategiepapier ausgeführt wird. Aber auch das heute so berühmte Silicon Valley war Ende der Sechzigerjahre ein verschlafenes Tal mit ein paar innovativen Kleinunternehmen, die die Wirtschaftwelt von ihren Garagenbetrieben aus revolutionierten. 

Silicon Valais ist möglich aber ...

man bedenke, so der bekannte Wirtschaftsjournalist und Präsident der "Groupe de Réflexion" des Bundes zur Informationsgesellschaft Schweiz, Dr.Beat Kappeler, dass die Informationswelt und die ganze globale Wirtschaft sich auf einige starke Metropolen mit Ausstrahlungen auf die Umgebung verdichten wird. Also eher "Geneva-Matterhorn-Aerea", statt "Silicon Valais" ...

Von der  Vision zum Umsetzung ...

Die Stadtgemeinde Brig-Glis und die Region des Bezirkes Süd streben einen Vollausbau und eine IKT-Vernetzung aller Schulhäuser auf dem Platz Brig-Glis an. Damit stellen sie auf dem Bildungsplatz des Oberwallis wesentliche Weichen für die Schule von morgen. Der Anfang ist gemacht (vgl. WB vom 5.Januar 2001,S.11), indem die Informatisierung bereits läuft und wichtige IKT-Investitionen getätigt werden. Die Frage ist nun, ob man es fertig bringt, alle Schulhäuser des Wallis bis ins Jahr 2004 gemäss den Zielen des Strategiepapiers Silicon Valais zu vernetzen

Während man hierzulande ...

den Auftrag "Schulen ans Netz" der Schweizer Erziehungsdirektorenkonferenz (von ihr selbst als Offensive = Angriff bezeichnet!) inmitten anderer bildungspolitischer Sparübungen für Millionen von Franken und ohne wesentliche pädagogische Diskussionen in die Tat umsetzt (WB vom 18.12.00, und WB vom 5.1.01) regt sich in Amerika bereits Widerstand gegen die Elektronifizierung der Klassenzimmer. Der oben zitierte Schrei nach Informations- und Kommunikationstechnologien an den Schulen ist laut einem Bericht der Alliance for Childhood von vielen modernen Vorurteilen geprägt. 

A Critical Look at Computers in Childhood ...

In ihrer Studie Jools Gold: "A Critical Look at Computers in Childhood" kommt sie nach dem hier zitierten Leserbrief von Agnes Plaschy-Schnyder zum Schluss, dass die Vorteile des Computers v.a. für Vorschul- und Unterstufenkinder massiv übertrieben werden, und dass für den zweckmässigen und verantwortungsvollen Einsatz des Computers bei älteren Schüler/innen noch viele Fragen offen sind. 

Der Zusammenhang ...

zwischen der Benutzung von Computern und dem Lernerfolg von Kindern steht nämlich auf ziemlich schwachen Beinen und wird nur in standardisierten Testaufgaben, welche ganz spezifische Fähigkeiten erfordern sichtbar. Die akademischen Leistungen werden nicht besser durch Computer-Anwendungen. 

Der Garant für Erfolg und innovatives Denken ...

liegt eben nicht in neuen Technologien, die sowieso schon lange, bevor die Kids die Schule verlassen, veraltet sein werden, sondern in der Ausbildung von Kreativität und Phantasie, die nie überholt sind. 

Der viel gerühmte Anschluss an die Welt vergrössert nur die Kluft ...

zwischen der Anhäufung von Wissen und dem Schwinden von Sinngebung und Orientierung im eigenen Leben. Gerade durch den Computer werden die Kinder heute zu oft körperlich und seelisch von einem direkten Erleben der natürlichen und sozialen Welt isoliert. 

Die zukünftigen "Global Players" ...

werden massiven Belastungen und ernsthaften gesundheitlichen Risiken ausgesetzt, und sie erleiden beachtliche Entwicklungsschäden (emotional, sozial, intellektuell, moralisch). 

Die tatsächlichen Kosten, die wir zu tragen haben, betreffen ...

nebst Investitionen, Unterhalt, Umschulung des Lehrpersonals, usw. vor allem auch die Folgen der provozierten Beziehungsarmut der jungen Generation gegenüber Natur und sozialer Mitwelt. Sie sind so alarmierend, dass die Autoren der erwähnten Studie ein sofortiges Moratorium für die Einführung von Computern in der frühen Erziehung fordern. Eine Denkpause könnte in der Tat für die wertvolle Kommunikation von Wissen genutzt werden: 

Wir Erwachsenen sollten es den Kindern doch vormachen ...

wie wir uns zeitgenössisch über den aktuellen Forschungsstand auf dem Gebiet informieren, damit wir der pauschalen Forderung alle Kinder "ans Netz zu hängen", nicht diskussionslos nachgeben, sondern differenziert und dem Alter und Entwicklungsstand der Kinder entsprechend den Einsatz des Computers planen! (Agnes Plaschy-Schnyder)

10. Quellenangaben: Print- und Elektronische Medien ...

I. Publikationen ... 
II.
Aktionsplan ... 
III.
Strategiepapier ...  
IV.
Studien-Grundlage ...
V.
Zeitungs-Artikel ...
VI.
Websites ... 
VII.
Internet-Projekte ... 
VIII.
Literatur-Grundlage ...

I. Publikationen ...

1) Oberwallis - Touristische Informationen. Herausgegeben vom Rotten Verlag Visp anlässlich der Ausstellung "Junges Oberwallis" im Kaufhaus Jelmoli in Zürich, Brig 1976 - vergriffen,S.5-8: Das Wallis und die Walser von Prof.Dr.Louis Carlen
2) Das Oberwallis - Lebens- und Wirtschaftsraum: UBS Regionalstudie Oberwallis 1997 - vergriffen,S.9ff.: Bevölkerung, Politik, Gemeinden, Regionen,29f: Gastgewerbe im Überblick,S.50: Brauchtum-Tradition und Kulturszene  
3) Das Oberwallis im nächsten Jahrtausend: Perspektiven und Visionen, Walliser Bote, Brig 1999
4) Spezialausgabe Wallis, Februar 1999,Bilanz, S.10: Das Wallis in Zahlen und die Wirtschaftszweige im Vergleich.
5) Tausend Jahre Walliser Eigenständigkeit - Valais Etat millénaire: Arthur Fibicher,1999 Visp: Rotten Verlag und Saint-Maurice: Editions Pillet SA,S. 63f. Bildungswesen

II. Aktionsplan ...

Vision Oberwalis 2010: Thomas Egger, Regionalstelle SAB, im Auftrage der vier Oberwalliser Regionen. Das dort vorgestellt Nachhaltige Entwicklungskonzept liegt dem unten (V) erwähnten Internet-Projekt "Netzwerk Oberwallis" zu Grunde, Brig Juli 1998

III. Strategiepapier ...

Von Sion 2006 zu Silicon Valais 2006, Fernfachhochschule Schweiz/Technologiezentrum Wirtschaftsinformatik, Brig Dezember 1999

IV. Studien-Grundlage ...

1) Studie "Zur Kultivierung der Wallis AG": Basis-, Zentral- und Folge-Problem der Nachhaltigen Entwicklung des Wallis AktionsGebietes, Kunsthaus Culture Art Brig, 12.3.2002 
2) Grundlagen "Zur Nachhaltigen Entwicklung der Wallis AG": Ausgangslage - Situation - Konzeption - Realisation der Wallis AG, Kunsthaus Culture Art Brig, 31.5.2002

V. Zeitungs-Artikel ...

1) Ehrlichkeit als Vison ...: Leitartikel von WB-Kulturredaktor Lothar Berchtold, 18.Juli 1998,S.3. Das Wallis soll in die Offensive: Visionärer Aktionsvorschlag zur Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien, Walliser Bote (WB) vom 15.Dezember 1999,S.20 
2) Visionär denken: Leitartikel dazu von WB-Chefredaktor Pius Rieder, WB: 15.Dezember 1999,S.3 
3) Viele Wege führen ins Silicon Valais: Podiumsgespräch "Telematik" an der OGA 2000, WB: 7.September 2000,S.11
4) Informations- und Kommunikationstechnologie: CVPO geht in die Offensive und fordert ein "Silicon Wallis". Das virtuelle Wallis - JCVPO und die Informations- und Kommunikationstechnik, WB: 25.März 2000,S.16 
5) Informations- und Kommunikationstechnologie: Die Offensive der CVPO trägt erste Früchte. Standesinitiative zur Finanzierungshilfe der IKT für Randregionen durch den Bund, WB: 13.Oktober 2000,S.22 
6) WB-Interview mit "Weltwoche"-Journalist Beat Kappeler: Zwischen Wolf und Silicon Valais, 24.Oktober 2000,S.19  
7) Briger Schüler werden Global Players: Konzept zur Informatisierung machts möglich: Schulen von Brig-Glis gehen ans Netz. Eine ambitiöse Lösung - Von der Vision zur Umsetzung, WB: 5.Januar 2001,S.11, mav
8) "Schulen ans Netz", Leserbrief von Agnes Plaschy-Schnyder, Ittigen 
9) WB-Interview mit dem Gründer der Hotelschulen "César Ritz" Dr.Wolfgang Detlev Petri, Berliner, Walliser und Weltenbummler: Unkonventionell ans hohe Ziel, Ein Pionierwerk in vier Stichworten 1. Entwicklung der Hotelschulen ("Cäsar Ritz"), 2. Offizielle Anerkennung, 3. Dienstleistungen für die Studenten, 4. Auslandvertretungen, WB: 11.Dezember 1999,S.15. 
10) Alphütten statt ... Leitartikel von Thomas Rieder, WB: 4.Oktober 2000,S.3

VI. Websites ...

Valaisinfo: Die Website der Informationsstelle Wallis = Dienststelle für Tourismus und Wirtschaftsförderung des Kantons Wallis - Gesellschaft zur Förderung der Walliser Wirtschaft (GEWAG AG) - Walliser Industrie- und Handelskammer (WIHK) - Wallis Tourismus (WT) und Walliser Landwirtschaftskammer (WLK). Verantwortlich für die Führung dieser ArbeitsGruppe: Die Walliser Industrie- und Handelskammer. 

VII. Internet-Projekte ...

1) Netzwerk-Oberwallis: Das Regionet-Projekt der Grossregion Oberwallis. Projektbeschrieb: Nachhaltige Entwicklung des Oberwallis: Ausgangslage - Situation - Konzeption - Realisation des Pfades zur Nachhaltigen Entwicklung der Region Oberwallis, Kunsthaus  Culture Art 1999-2002, letzte Änderung: 3.6.02 
2) Rotary-Oberwallis: Das Netzwerk-Oberwallis Partner-Projekt. Projektbeschrieb: Im Dienste der Gastfreundschaft für eine gezielte Imagepflege nach Innen und Aussen unter dem Rotary-Ritz Motto: Den Menschen verpflichtet - Dedication to Service, Kunsthaus Culture Art 1999-2002, letzte Änderung: 3.6.02  
3) KulturTourismusWallis: Kultur.finden.sehen.erleben. Projektbeschrieb: Ausgangslage - Situation - Konzeption und Realisation zur Förderung des KulturTourismus im Wallis, Kunsthaus Culture/Theler Cultur Consulting: 8.12.2000. Vorgestellt im "Wallis AG Grundlagenpapier", Seite 21ff. und in Beziehung gesetzt zum Wallis Tourismus Projekt Valais Excellence und der Marke Wallis.

VIII. Literatur-Grundlage ...

1) Die nachhaltige Region: Ein Handlungsmodell, Alain Thierstein/Manfred Walser, Bern/Stuttgart/Wien 2000, Haupt. Dieses Modell liegt dem Netzwerk-Oberwallis Projekt zu Grunde.  
2) Destinations-Marketing im Zeitalter des Internets: Christian Laesser, Bern/Stuttgart/Wien 1998,Haupt. Die dort behandelten Anhalts- bzw. Ankerpunkte für Aufgaben im touristischen Online-Marketing bestimmen die Stossrichtung des Rotary Oberwallis Projektes 
3) Touristisches Marketing für Bergregionen - Ein Leitfaden: Anton Bellwald/Klaus Zurschmitten/Walter Borter im Auftrage von Bundesamt für Industrie, Gewerbe und Arbeit (BIGA) und der Zentralstelle für regionale Wirtschaftsförderung (ZRW). Die Ergänzung zum Werk "Destinations-Marketing".

© 2001-04 kca - letzte Änderung: 24.11.08