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Die geistige Sphäre ist die Welt des Denkens und Fühlens von Menschen,
der Werte, Bedeutungen und Urteile, des Planens und Entscheidens, also dessen,
was den Menschen heraushebt aus der ganzen übrigen Welt und ihn unterscheidet
von anderen Lebewesen und von der "toten" Natur. Die materielle
Sphäre ist die Welt des Naturgegebenen, der Objekte ausserhalb des Menschen,
aber auch des Handelns, der Verwirklichung des Vorgedachten und -geplanten. In
der materiellen Sphäre des Machbaren sind wir begrenzt durch die Naturgesetze,
die den materiellen Aufbau der Welt und die Evolution des Lebens beherrschen, in
der geistigen Sphäre des Denkbaren durch die Leistungsgrenzen unserer
angeborenen Erkenntnisapparates.
Die beiden
Sphären sind nicht unabhängig voneinander, sondern unauflösbar und zirkulär
miteinander verknüpft. Was wir denken und fühlen, bestimmt unser Handeln, und
unser Handeln verändert die materielle Umwelt, diese wiederum verändert unser
Denken und Fühlen und führt zu verändertem Handeln und so fort. Der
vielzitierte gesellschaftliche Wandel vollzieht sich also auf zwei Ebenen: Es
verändern sich sowohl die Werte und Einstellungen, das Wissen der Menschen wie
auch - über das menschliche Handeln - die materielle Welt selbst, die wir
erfahren und beurteilen und die uns zu neuen Werten und neuem Wissen führt. Es
ist hoffnungslos, das eine als Ursache und das andere als Wirkung aufzufassen;
wie beim Huhn und beim Ei, bedingt das andere, beide sind voneinander abhängig
und stehen gewissermassen in einer ständigen Auseinandersetzung miteinander,
wie dies uns der "Wert-Schöpfungs-Prozess"
im Unternehmen vor Augen führt.
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