Die  3-K unternehmerischer Wert-Schöpfung

1-K: Kontext > 2-K: Kreativität > 3-K: Kunst 

1-K: Kontext > Tao-Management + Führung-Positionen

Tao Management Führung

 Positionen

Kreativität Kreativ-Management Schöpferisches Führen

 N

Chaos Chaos-Management Führen mit Kultur  E
Ordnung Ordnungs-Management Führen mit Management-System  M
Abstinenz Management-Abstinenz Situatives Führen  A

Grundlage: Jahrmarkt, Tao-Management,1988 und Müri, Chaos-Management,1989,S.121ff.

Kreativität entsteht aus dem Tao-Dreieck: Chaos-Ordnung-Abstinenz. Der Weg zum Kreativ-Management führt über die Tao-Stufe Management Abstinenz (Wu Wei), aus dem Wechselspiel: Chaos- und Ordnungs-Management. Schöpferisches Führen ist situatives Führen mittels Hilfe von Management-Systemen, angepasst auf die jeweilige Kultur. AMEN. Ein Prozess - ein Weg - Stufen und Schritte, die sich ergänzen, gegenseitig bedingen und voneinander abhängig sind. Als Ausgangspunkt die Situation und Abstinenz von Management kennt. In der Mitte nach einer der Situation angemessenen Ordnung und einem handbaren System (Management) fragt. Am Ende ein Kultur ergibt, welche von Aussen undurchsichtig und chaoitsch erscheint, da vieles un(ter-)bewusst geschieht und zu dessen Bewusstmachung es der kreativen Führungsphilosophie des Chaos-Management bedarf. Ein Nutzenpotential, dessen schöpferische Kraft die Kunst ist. Eine Ressource deren Lebenselxier die Kreativität ist,  welche folgende Eckwerte kennt.

2-K: Kreativität > Natur-System + Person(al-ity)-Management-Positionen

System Person(al-ity) Management

 Positionen

Erde Platz Selektion

A

Luft Problem Entwicklung M
Wasser Prozess Lenkung E
Feuer Produkt Gestaltung  N
Grundlagen: Lüscher,1991 - S.53,Guntern,1992 - S.9ff.,Neuberger,1988,S.60
Erde, Luft, Wasser und Feuer sind das älteste uns überlieferte System. Sie sind die Träger des Umwelt-Systems und die Charakter-Bausteine der menschlichen Natur. Die 5-P: Produkt, Prozess, Problem, Platz und Person(al-ity) bilden das Pentagon der Kreativität und sind die Träger dessen, was wir Mitwelt-System bzw. Kultur nennen. Aus Sicht der Führung lässt sich Kreativität in den beiden Dimensionen "Person(al-ity)" (Menschenorientierung) und "Produkt" (Sachorientierung) betrachten. Je nach eingenommenen Platz (Standort bzw. Standpunkt), wird die eine oder andere, bzw. deren Kombination bevorzugt. Problemstellung und zu handhabender Prozess spielen hierbei eine zentrale Rolle. Dabei verstehen  wir unter einem Problem die Differenz zwischen einem vorherrschenden und feststellbaren Ist-Zustand einerseits und der Vorstellung eines Soll-Zustandes andererseits, so vage diese auch immer sein mag. Im Prozess werden diese Differenzen vereinigt. Zufall und Gesetz, Chaos und Ordnung, Freiheit und Strukturzwang bedingen sich im kreativen Prozess, der schliesslich eine neue Form (ein Produkt) hervorbringt. Gehandhabt wird das Prozess-Geschehen unternehmerischer Wertschöpfung mittels den vier Management-Funktionen: Gestalten, Lenken, Entwickeln und Selektionieren. Am Anfang steht die Selektion und das Platz-Problem; in der Mitte die Feststellung, dass es keinen kreativen Prozess beim Menschen geben kann, ohne dass ein Problem vorliegt. Am Ende resultiert aus dem kreativen Prozess ein Produkt, das ein zu bewertendes Nutzenpotential darstellt, dessen Wertschätzung von folgenden Faktoren abhängt.

3-K: Kunst > Farb - Empfindung + Verhaltens-Gefühl-Positionen

Farbe Empfindung Verhalten Selbstgefühl

 Positionen

Grün Festigkeit Beharrung Selbstachtung

N

Gelb Lösung Veränderung Freiheit  E
Blau Ruhe Befriedigung Zufriedenheit  M
Rot Erregung Aktivität Selbstvertrauen  A
Grundlagen: Lüscher, 4-Farben-Denken,1991,S.53 - 4-Farben-Mensch,1989,S.19,211ff.
Rot bewirkt Erregung und Aktivität also Selbstvertrauen (Eigenkraftgefühl), Blau Ruhe und Befriedigung, also Zufriedenheit (Einordnung), Gelb Lösung und Veränderung also Freiheit (Selbstentfaltung) und Grün Festigkeit und Beharrung also Selbstachtung (Identität). Wie hier anhand der Erklärung des Sinnergie-Gehaltes des 3-K Führungsstils unternehmerischer Wertschöpfung aufgezeigt, lässt sich mittels den 4-Hauptfarben: Rot (A) - Blau (M) - Gelb (E) und Grün (N) jedes abstrakte System konkretisieren: AMEN. Weiterführende Hintergrundinformationen zum bildlich ganzheitlichen Denken erhalten Sie mittels Text-Links. Worin alles Wesentliche konzentriert enthalten und erkennbar ist, symbolisieren die vier Buchstaben  "A-M-E-N". Damit verbunden ist eine Strategie-Position, welche nicht von der vorherrschenden statischen Struktur-Logik institutionellen Denkens geprägt ist, sondern von der dynamischen Prozess-Logik der Kunst. Diese dynamische Prozess-Logik orientiert sich an der ursprünglichen Bedeutung des Wortes "Tao", nämlich "der begangene Weg". Damit ist nicht primär ein Weg gemeint, der in einer Landschaft angelegt ist, also ein konkreter, räumlich bestimmbarer Gegenstand, sondern ein in der Zeit abzugrenzender Vorgang, ein Ablauf, bzw. Prozess, wie im  "Zeit-Raum Modell unternehmerischer Wertschöpfung" versinnbildlicht.

Das Zeit-Raum Modell unternehmerischer Wertschöpfung

Quellenhinweise und weiterführende Literatur
Banzhaf H.: Der Mensch in seinen Elementen. Feuer, Wasser, Luft und Erde. Eine ganzheitliche Charakterkunde.München 1993, Hugendubel
Guntern G., Hrsg.:Der kreative Weg. Kreativität in Wirtschaft, Kunst und Wissenschaft.Zürich 1991,Moderne Industrie,S.37ff. Selektionskriterien für die Unterscheidung nicht-kreativer und kreativer menschlicher Produkte: Originalität, funktionale Angemessenheit, formale Perfektion und Wertschätzung.
Derselbe:Kreativität - Ressource und Lebenselexier. Martigny 1992, W&L Dialog Grey,S.9ff. Das Pentagon der Kreativität: Persönlichkeit, Problem, Prozess, Produkt, Platz  
Jahrmarkt M.: Das Tao-Management. Erfolgsschritte zur ganzheitlichen Führungspraxis. 1.Auflage, Freiburg im Breisgau 1988, Haufe
Lüscher M.: Aber ich muss nicht... Das 4-Farben-Denken. München 1991,Heyne,S.53: Farbe, Selbstgefühl, Verhalten, Ziel und das symbolische Element

Derselbe: Der 4-Farben-Mensch. Der Weg zum inneren Gleichgewicht. Düsseldorf 1989,Econ,
S.19: Farbe, Empfindung, Verhalten und Selbstgefühl,S.210ff.: Die 4 Grundstrukturen
Müri P.: Chaos-Manage
ment. Die kreative Führungsphilosophie. München 1989,Heyne,S.121ff.: Chaos-Managementmodell
Neuberger O.: Betriebswirtschaftslehre: Management-Wissenschaft? Management der Wissenschaften vom Management? (Wirtschafts-)Wissenschaft fürs Management! in: Wunderer R.,Hrsg.: Betriebswirtschaftslehre als Management- und Führungslehre, 2.Auflage,Stuttgart 1988, Poeschel,S.58ff. Vergleich der Management-Funktionen von Ulrich (Gestalten, Lenken, Entwickeln) mit dem GSR-Konzept von Weick: Handeln (Gestalten) > Wahrn-Nehmung (Selektion) > Bewahren (Retention) 
Rombach H.: Strukturontologie. Eine Phänomenologie der Freiheit. 2.Auflage,Freiburg im Breisgau 1988, Alber,S.9ff.: Der Weg,S.89ff.: Verwandlung,S.95ff.: Dynamik,S.124ff.: Authentizität, Originalität ,Kreativität,S.163ff.: System und Struktur,S.235ff.: Schöpfung,S.262ff.: AME(N)-Struktur

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