|
Die
von
Peter
Müri
entwickelte
GGEEVV-Formel
kann
als
Value-Action-Leadership
Leitfaden
benutzt
werden,
um
die
einem
Unternehmen
zugrundeliegende
"Werte-Landschaft"
zu
erkunden
und
damit
eine
Grundlage
für
die
Verständigung
über
die
zu
handhabenden
Werte
zu
erhalten.
1.
Gerüst
+
Gewichtung
Auf
der
rationalen
Struktur-Ebene
gilt
es
das
Denk-Gerüst
(IQ)
zu
hinterfragen
und
gewichten:
| Gerüst |
| Welche
Theorie,
welches
Denk-Modell,
welche
Lehre
(der
Person
=
Subjekt)
steht
hinter
dem
Gedanken
(oder
dem
Gegenstand/Sache
=
Objekt) |
| Gewichtung |
| Welchen
Stellenwert
hat
der
Gedanke
(oder
das
Objekt)
im
Denk-Modell
des
Betreffenden
(Subjektes)
und
seines
Umfeldes? |
2.
Einstellung
+
Erfahrung
Auf
der
emotionalen
Kultur-Ebene
sind
Einstellungen
und
Erfahrungen
zu
prüfen
(EQ)
| Einstellung |
| Wie
ist
die
Beziehung
zwischen
dem
Gedanken,
Idee
(Gegenstand,
Objekt)
und
der
Person
(Subjekt)
beschaffen
und
wie
beeinflusst
die
Beziehung
der
Personen
unter
sich
die
Aktion
(Vorhaben,
Programm,
Projekt) |
| Erfahrung |
| Wie
ist
die
Aktion
in
der
Erfahrung
der
Personen
erlebnismässig
eingebettet?
Wichtige
Aufschlüsse
dazu
ergeben
sich,
wenn
wir
mit
Max
Lüscher
(1993,S.187f.)
vier
normale
Selbstgefühle
und
vier
Arten
der
Intuition
voneinander
unterscheiden,
welche
für
die
nächste
Stufe
der
Visions-Findung
und
Visions-Durchsetzung
von
zentraler
Bedeutung
sind.
| Die
4
normalen
Selbstgefühle
als
Nährboden
der
Intuition |
Intuition
setzt
Aufmerksamkeit
und
Aufgeschlossenheit
voraus.
Damit
wir
dazu
fähig
sind,
müssen
wir
unbelastet
und
selbstsicher
sein.
Trotz
alller
Unsicherheit,
die
in
der
Umwelt
herrscht,
wird
man
sich
selbstsicher
fühlen,
wenn
man
sich
Selbstvertrauen
erworben
hat
und
sich
die
Selbstachtung
erhält.
Intuition
ist
erfahrbar,
wenn
man
lernt,
sich
der
kreativen
Aufgabe
völlig
hinzugeben
und
alle
Selbstüberwertungen
(Selbstbewunderung
oder
Arroganz)
und
alle
Selbstunterwertungen
(Selbstzweifel
und
Minderwertigkeits-Gefühle)
auszuschalten.
In
Beziehung
gesetzt
zu
den
vier
Harmonie-Idealen
(
Lüscher,
1993,S.43ff.,116ff.)
ergibt
dies
der
Sinn-Gehalt
kultureller
Wert-Schöpfung:
- Selbstachtung:
ethisches
Sinn-Verständnis
-
Ideal
der
Gerechtigkeit
- Selbstvertrauen:
praktisches
Sinn-Verständnis
-
Ideal
der
Geschicklickeit
- Zufriedenheit:
logisches
Sinn-Verständnis
-
Ideal
der
Wahrheit
- innere
Freiheit:
ästhetisches
Sinn-Verständnis
-
Ideal
der
Schönheit
Die
4
genannten
Selbst-Gefühle:
Selbst-Achtung,
Selbst-Vertrauen,
Zufriedenheit
und
innere
Freiheit
sind
kein
Dauerbesitz.
Sie
sind
nach
Lüscher
unbewusste
Erfahrungen,
die
aus
dem
adäquaten
Umgang
in
den
Umwelt-Beziehungen
resultieren.
Sie
stehen
in
einem
ständigen
dynamischen
Prozess,
in
einer
Art
Wechsel-Gefüge,
in
dem
jede
der
vier
genannten
Ideale
ein
anderer
Lebensbereich
eröffnet
und
uns
den
Weg
zur
Harmonie
weist.
Wenn
neurotische
Selbstgefühle
ausgeschaltet
sind
und
der
Zustand
des
inneren
Gleichgewichtes
gewährleistet
ist,
dann
ist
nach
Lüscher
der
Zugang
zu
den
unbewussten
Erlebnis-Gestalten
der
Intuition
offen
.Jetzt
kann
durch
eine
vage
Such-Haltung
unvermittelt
bewusst
werden,
dass
eine
unbewusste
Erlebnis-Gestalt
mit
einer
Vorstellungs-Gestalt
(einem
Denk-Muster)
übereinstimmt.
Diesen
Kongruenzfall
nennen
wir
"Einfall"
oder
"Eingebung"
oder,
weil
er
wie
ein
Blitz
zündet
und
aufleuchtet,
"Erleuchtung"
oder
"Intuition".
| Die
4
Arten
der
Intuition |
Nach
Max
Lüscher
gibt
es
verschiedene
Arten
der
Intuition.
Der
bildende
Künstler
hat
andere
Intuitionen
als
der
Komponist,
der
Manager
andere
als
der
Erfinder.
Jeder
besitzt
ein
andersartiges
Archiv
an
unbewussten
Erfahrungen,
und
auch
sein
Denken
besteht
aus
verschiedenartigen
Vorstellungs
-
Gestalten.
Nach
Max
Lüscher
kann
man
(vgl.1993,S.187)
generell
vier
Arten
von
Intuitionen
haben:
- Der
in
Begriffen
Denkende
kann
theoretische
Intuitionen
haben
- Wer
anschaulich
sich
beim
Vollziehen
einer
Tätigkeit
Gedanken
macht,
kann
praktische
Intuitionen
haben
- Wer
sich
einfühlende
Gedanken
macht,
kann
psychologische
Intuitionen
haben.
- Wer
zu
imaginativem
Denken
fähig
ist
und
sein
Phantasie
bildnerisch
oder
musikalisch
ausdrücken
kann,
hat
künstlerische
Intuitionen
Je
nachdem,
welches
Denken
für
eine
Tätigkeit
erforderlich
ist,
treten
andere
Intuitionen
und
anders
geartete
Visionen
auf,
wenn
die
entsprechenden
Erlebnis-Gestalten
gespeichert
sind.
Bei
einem
Schriftsteller
kann
sich
die
künstlerische
und
die
psychologische
mit
der
theoretischen
Intuition
verbinden.
Ein
Manager
kann
praktische
und
psychologische
Intuitionen
haben,
je
nachdem
ob
er
eine
Strategie
entwirft
oder
ob
er
Einsichten
in
die
Unternehmenskultur
und
in
Personalfragen
gewinnt.
Womit
klar
gemacht
ist,
dass
reiche
Erfahrungen
zu
den
Voraussetzungen
jeder
Intuition
sind.
Der
Mangel
an
Erfahrung
und
eine
geringe
Vergleichsbasis
können
nur
zu
einem
riskanten
Ratespiel,
aber
niemals
zu
einer
Intuition
oder
Vision
führen.
In
den
Worten
Karl
Jaspers
(1985,S.64ff.)
ist
die
"intuitive
Einstellung
nicht
ein
schnelles
Hinblicken,
sondern
ein
Sichversenken.
Es
wird
nicht,
was
vorher
gewusst
wird,
mit
einem
Blick
noch
einmal
festgelegt,
sondern
es
wird
ein
Neues,
Erfülltes
angeeignet
in
einem
Prozess
der
sich
entwickelnden
Anschaulichkeit.
Alles
Intuitive
besteht
zwar
in
Subjekt-Objektspaltung,
aber
es
geht
die
Bewegung
zwischen
Subjekt
und
Objekt
auf
eine
Weise
hin
und
her,
dass
ein
Bewusstsein
der
Nähe,
des
Zusammengehörens
(Identität),
der
Verwandtschaft
zum
Objekt
da
ist,
während
die
rationale
Einstellung
die
völlige
Distanz
schafft,
die
mystische
Einstellung
die
Subjekt-Objektspaltung
gänzlich
aufhebt.
(...)
Die
Gegenstände
dieser
Anschauung
sind
die
Sinnenwelt
und
die
Seelenwelt.
Auf
den
anschaulichen
Einzelelementen
dieser
Welten
erhebt
sich
der
Bau
des
"schaubaren"
Gestalten,
Ideen.
Diese
alle
sind
nur
darin
und
darüber
gegeben."
|
3.
Visionen
+
Vertrauen
Auf
der
sinnstiftenden
Strategie-Ebene
sind
mögliche
Sinnergien
(SQ)
und
das
damit
zusammenhängen
"Dynamik-Prinzip"
(Pümpin/Imboden,1991)
sichtbar
zu
machen.
| Visionen |
| Was
können
wir
besoners
gut?
Wer
braucht
diese
Leistung?
Wo
sind
die
Vorteile
zu
Wettbewerbsangeboten?
Wie
bringen
wir
unsere
eigene
Einzigartigkeit
zur
Wirkung?
Wie
können
wir
von
dem
leben,
was
als
Gewinn
übergig
bleibt?
| Ein
geistiges
-
strategisch
-
ideelles
Bild
... |
Ohne
so
ein
geistiges
Bild
wäre
die
Kraft
gar
nicht,
ein
Unternehmen
zu
gründen,
die
notwendige
Energie
aufzubringen,
die
Risiken
zu
überwinden,
die
Anfangsschwierigkeiten
zu
bewältigen
und
durchzusetzen,
wenn
es
einmal
nicht
so
klappt.
Eine
Vision
zwingt
uns,
in
bezug
auf
unsere
Zukunft
Stellung
zu
beziehen.
Sie
vermittelt
uns
die
Werte,
für
die
wir
bereit
sind,
Risiken
einzugehen,
uns
setzt
so
den
unternehmerischen
Kreislauf
in
Gang.
Eine
Vision
sollte
dabei
nach
Peter
Block
(1992,S.116ff.)
sowohl
strategisch
als
auch
ideell
sein.
Der
strategische
Aspekt
hält
uns
auf
Verbraucher-
und
Unternehmenskurs
und
orientiert
jeden
Schritt
der
Einheit
am
Erfolg
des
Unternehmens.
Der
ideelle
Anteil
der
Vision
soll
unsere
Phantasie
beflügeln
und
uns
inspirieren.
Unsere
Vision
ist
höchster
Ausdruck
dessen,
was
wir
erreichen
wollen.
Unsere
Vision
ist
Ausdruck
unserer
Überzeugung,
dass
wir
Sinn
finden
und
nützlich
sein
können.
| Der
Unterscheid
zur
Unternehmensphilosophie
... |
- Sie
ist
Ausdruck
von
Optimismus
und
indirekter
Ausdruck
Enttäuschung
über
die
Gegenwart.
- Sie
zeigt
eine
Zukunft,
wie
wir
sie
für
unseren
Bereich
wünschen,
und
eröffnet
den
Kampf
mit
den
Visionen
anderer.
- Die
Kraft
einer
Vision
lässt
sich
daran
messen,
wie
sehr
sie
uns
zur
inneren
Rechenschaft
zwingt.
- Sie
unterscheidet
sich
von
der
Unternehmensphilosophie
darin,
dass
unsere
Branche
und
machmal
unsere
Stellung
in
dieser
Branche
definiert.
Sie
legt
das
Spiel
fest,
das
wir
spielen
werden.
- Eine
Vision
hebt
eher
darauf
ab,
wie
unser
Managementstil
aussehen
soll.
- Eine
Vision
zu
schaffen
und
weiterzugeben
bedeutet
Führen.
- Eine
Vision
ist
kein
Unternehmenskonzept,
kein
Vertrag
und
keine
Werbebroschüre,
sie
ist
eher
ein
Glaubensbekenntnis.
- Eine
Vision
ist
eine
qualitative
Zielsetzung,
die
den
Zustand
beschreibt,
zu
dem
wir
hinwollen,
als
wären
wir
bereits
dort.
Sie
ist
damit
das
"Dach",
der
"rote
Faden",
unter
den
sich
Strategien,
Absichtserklärungen,
Projekte
und
Massnahmen
im
Unternehmenskonzept
unterordnen.
- In
der
Vision
habe
Zahlen
keinen
Platz.
- Im
Gegensatz
zur
quantitativen
Zielsetzung,
die
immer
einen
Zeitraum
umfasst
und
einen
spätesten
Zeitpunkt
der
Zielerreichung
festlegt,
ist
die
Vision
zeitlich
offen.
- Im
Gegensatz
zu
Visionen
entstehen
Leitbilder
auf
der
rationalen
Ebene
unseres
Denkens.
Sie
sind
das
Produkt
unseres
gemeinsamen
Denkens,
sie
bringen
unsere
Absichten,
unser
Wollen
zum
Ausdruck.
- Im
Gegensatz
dazu
sind
im
Wunschbild
unsere
Wunschvorstellungen
wiedergegeben.
Die
Wünsche
gehen
in
der
Regel
über
die
Leitbild-Formulierungen
hinaus.
Weil
Wünsche
etwas
mit
unseren
Gefühlen
zu
tun
haben,
mit
unseren
Träumen,
mit
unseren
Idealbildern
und
mit
unseren
inneren
Bestrebungen.
Das
Wunschbild
ist
ein
Vorstellungsbild,
das
aus
dem
Bereich
unserer
Gefühle,
unserer
Träume
und
unserer
Ideal-Vorstellungen
entstammt.
| Das
Besondere
an
der
Vision |
Nachdem
wir
alles
abgegrenzt
haben,
was
nicht
Visionen
sind,
bleibt
nur
noch
die
Frage:
Was
ist
denn
das
nun,
was
wir
Vision
nennen?
Zuerst
einmal
müssen
wir
nach
Rudolf
Mann
(1990)
die
Form
betrachten,
in
der
eine
Vision
ihren
Ausdruck
findet.
Mann
zählt
drei
Varianten
auf:
- Manche
Unternehmen
begreifen
ihre
Vision
als
ein
Wort
oder
einen
(Leit-)
Satz.
Was
man
besser
als
"Credo"
bezeichnen
sollte.
- Andere
fomulieren
ihre
Vision
in
fünf
bis
sieben
Sätzen
so,
dass
sie
auf
eine
DIN-A4-Seite
passt.
- und
andere
verstehen
die
Vision
als
ganze
Firmen-Broschüre,
die
intern
und
auch
für
alle
Partner
des
Unternehmens
Verwendung
findet.
Nach
Mann
ist
der
mittlere
Weg
der
beste
ist.
In
einer
Vision
soll
etwas
mehr
gesagt
werden
als
ein
Grund-Gedanke,
damit
sie
eine
breitere
Identifikationsbasis
bietet.
Sinnvoll
ist
über
den
Zweck
des
Unternehmens,
die
Produkte
und
Leistungen,
die
Beziehungen
zu
Kunden,
Mitarbeitern
und
Partnern
innerhalb
und
ausserhalb
des
Unernehmens
sollten
zum
Ausdruck
kommen,
weil
damit
Gefühle
verbunden
sind,
die
den
Sog
erzeugen
für
die
Lebens-Energie
des
Unternehmens.
Vertrauensbildende
Massnahmen
Der
Vision
kommt
in
erster
Linie
eine
interne
Orientierungs-Aufgabe
zu,
um
die
internen
Energien
auf
eine
Punkt
zu
bündeln.
Um
Sinn
zu
geben
und
die
freiwillige
Ausrichtung
der
Mitarbeiter
in
eine
Richtung
zu
ermöglichen.
Damit
wieder
alle
in
einem
Boot
sitzen,
an
einem
Strang
ziehen.
Und
das
auch
noch
in
die
gleiche
Richtung.
Vertrauen
soll
aufgebaut
und
gestärkt
werden.
Als
vertrauensbildende
Massnahme
gilt
es
die
Art
und
Weise
der
Visions-Verkündigung
nach
aussen
gründlich
zu
überlegen.
Denn
es
kann
sein,
dass
in
der
Vision
Dinge
stehen,
die
man
als
Anspruch
nach
aussen
nicht
in
der
gleichen
Weise
formulieren
möchte.
Deshalb
empfiehlt
Rudolf
Mann,
die
Vision
zuerst
einmal
mit
dem
Blick
nach
innen
zu
entwickeln.
Und
in
einem
zweiten
Schritt
zu
überprüfen,
ob
und
in
welcher
Form
die
Grund-Gedanken
der
Vision
auch
nach
aussen
für
Aussenstehende
Verwendung
finden
soll.
|
| Vertrauen |
| Sobald
wir
unsere
Vision
in
Taten
umsetzen,
handeln
wir
politisch.
Die
erste
Frage
lautet
jetzt:
"Wer
teilt
meine
Absichten
und
meine
Vision?"
Das
finden
wir
durch
Gespräche
heraus.
Also
-
wer
hat
die
gleiche
Vision
oder
zumindest
eine,
die
mit
meiner
vereinbar
ist?
Auf
eine
identische
Vision
werden
wir
nur
selten
stossen,
aber
oft
kann
unsere
Vision
mit
anderen
sehr
gut
koexistieren.
Also
müssen
wir
viel
miteinander
reden,
denn
nur
so
finden
wir
heraus,
wer
unsere
Vision
teilt.
Zwei
Aspekte
entscheiden
darüber,
ob
Menschen
zu
unseren
Verbündeten
oder
Feinden
werden:
Übereinstimmung
(Kongrunez)
und
Vertrauen
(Offenheit).
Entweder
herrscht
Übereinstimmung
über
das
von
uns
gesteckte
Ziel,
oder
wir
streiten
uns.
Entweder
herrscht
Vertrauen
über
den
Weg
dorthin
oder
Misstrauen.
Gründe
für
Übereinstimmung
oder
Streit
können
nach
Block
(1992,S.143ff.)
die
abstrakte
Formulierung
unserer
Vision
oder
häufiger,
das
fehlende
Vertrauen
in
deren
Sinn-Gehalt.
Nach
Kobi
(1994,S.22):
- Vorbild
sein
- Offenheit
und
Ehrlichkeit
- Freiräume
schaffen
- An
die
Entwicklungsfähigkeit
der
Mitarbeiter/innen
glauben
und
damit
die
-
inneren
Kräfte
aktivieren.
Keine
Ressource
wird
so
schlecht
genutzt,
wie
diejenige
der
Mitarbeiter/innen.
Deshalb
steht
im
Leitspruch
eines
grossen
Chemieunternehmens:
"Wo
Menschen
als
Menschen
wachsen,
wächst
auch
die
Organisation."
Die
sachliche
Unternehmensführung
muss
mit
der
Idee
der
Entwicklung
der
eigenen
Kräfte
ergänzt
werden.
das
heisst
nach
Kobi:
- ständig
ermutigen
- Fehler
machen
dürfen
- partnerschaftliche
Zusammenarbeit
- wenig
ausgeprägte
Hierarchien:
Freiraum
geben,
Experimente
ermöglichen,
schwierige
Aufgaben
übertragen
verlangt
Vertrauen.
Vertrauen
ist
hierfür
die
Vorbedingung,
damit
Mitarbeiter/innen
wagen,
Neuland
zu
betreten.
Die
Vorleistung
des
Vorgesetzten
besteht
darin,
den
Mitarbeiter/innen
einen
Vertrauensvorschuss
zu
geben,
ihnen
Sicherheit
zu
vermitteln
und
sie
nötigenfalls
abzuschirmen. Einem
anderen
vertrauen,
kann
nur
derjenige,
welcher
sich
selber
auch
vertraut
und
die
nötige
Souveränität,
Gelassenheit
und
Geduld
besitzt.
Ein
konkreter
Ansatz
kann
nach
Kobi
die
Einführung
des
Grundsatzes:
"Was
nicht
verboten
ist,
ist
erlaubt"
darstellen.
(Kobi,1994,S.31,50ff.,60f.)
|
|
Die
Abstimmung
der
einzelnen
GGEEVV-Bausteine,
löst
bei
starken
Gegensätzen
meistens
heftige
Konflikte
aus.
Es
ist
wichtig
diese
auszutragen,
selbst
auf
die
Gefahr
hin,
dass
vorübergehend
Chaos
entsteht.
Das
dreidimensionale
Führen
betrachtet
diese
Verwirrung
als
notwendige
Stufe
um
zu
einem
kreativen
Ergebnis
zu
gelangen.
Das
Entscheiden
und
Handeln
aufgrund
abgestimmten
Wissens
und
angeglichener
Werte
und
Visionen
bedarf
einer
relativ
raschen
Realitätsüberprüfung.
Deshalb
beschränkt
dreidimensionales
Führen
das
Planen
auf
kleine
Schritte.
Nur
durch
rollende
Planung
kann
die
durch
Konsens
gewonnene
Entscheidung
an
der
Realität
geprüft
und
daraus
unmittelbar
für
die
Fortsetzung
gelernt
werden.
Es
ergibt
sich
folgendes
Vorgehens-Modell
für
das
Führen
hoch
drei:
Value
-
Action
-
Leadership:
Value
=
Wertfindung,
Action
=
Umsetzung,
Leaderhsip
=
Wertfindung
und
Umsetzung
mit
Konsens
(Müri,
1992,S.292)
| Quellenhinweise
und weiterführende Literatur |
Block P.: Der autonome Manager. Macht und Einfluss am
Arbeitsplatz.Frankfurt am Main 1992,Campus,113ff. Eine Vision von Grösse: Der
erste Schritt zur Autonomie,S.142ff.: Mehrheistbildung für unsere Vision:
Verhandeln mit Feinden und Verbündeten Die wichtigste Fähigkeit:
Übereinstimmung und Vertrauen aushandeln Drosdek A.: Credibility
Management.
Durch
Glaubwürdigkeit
zum
Wettbewerbsvorteil.
Frankfurt
am Main
1996,
Campus,S.121ff.:
Der
Unterschied
zwischen
Idealwerten
und
Kernwerten,S.126ff.:
Die
Bedeutung
und
Fallstricke
bei der
Kernwertedefintion,S.137ff.:
Definition
der
Kernwerte,S.170ff.:
Implementierung
der
Kernwerte,S.180ff.:
Die
Kommunikation
der
Kernwerte,S.193ff.:
Allgemeine
Techniken
zur
Umsetzung
von
Kernwerten,
S.211ff.:
Controlling
und
Fortschreibung
der
Kernwerte
Gomez P.:
Ganzheitliches Wertmanagement - Von der Vision zur Prozessorganisation.
Der VIP-Kreislauf als Klammer moderner Managmenet-Konzepte.In:
io Management Zeitschrift,Nr.3/1998,S.62-65 Jaspers
K.: Psychologie der Weltanschauungen. 6.Auflage, München 1985,Piper,S.64ff.:
Die intuitiven Einstellungen Kobi
J.-M.: Management des Managements. Die weichen und harten Bausteine
erfolgreicher Bausteine,Bern 1994,Haupt,S.13ff. Es gibt keine Alternative zum
Wandel,S.21ff. Grundlagen des Wandels,S.31,103ff.: Strategie-
Struktur-Kultur,S.50ff,,60f. Stufen des Dialges: Information - Kommunkation -
Partnerschaft Lüscher
M.: Das Harmoniegesetz in uns. Düsseldorf 1993,Econ,S.43ff. Die vier
normalen Selbstgefühle: Selbstachtung, innere Freiheit, Zufriedenheit,
Selbstvertrauen, 116ff.: Die vier Wege zum harmonischen Gleichwicht: Das
logische, ethische, ästhetische und praktische Sinnverständnis, S.181ff. Die Intuition oder die Erleuchtung,S.187ff. Die vier Arten der
Intuition: Theoretische, praktische, künstlerische, psychologische
Intuitionen Mann R.:
Das visionäre Unternehmen. Der Weg zur Vision in zwölf Stufen. Wiesbaden
1990,S.22ff.: Das neue neue Bild der Unternehmensführung,S.26ff. Die Vision als
Sinngebung,S.44ff.: Das ganzheitliche Bild des Unternehmens auf vier
Ebenen,S.65ff. 12 Steps zur Vision,S.113ff: Mit Visionen leben. Müri P.: Dreidimensional führen mit Verstand,
Gefühl und Intuition. Handbuch des modernen Managements, Band 1: Grundlagen. S.31ff.: Der Mensch hoch
drei:
Verstand
-
Gefühl
-
Intuition,S.69ff.:
Unternehmen
hoch
drei:
Struktur
- Kultur
-
Dynamik,S.203ff.: Führen hoch drei. Value-Action-Leadership:
Verstandes-Struktur, Vertrauens-Kultur, Visions-Dynamik. Band 2: Anwendung, Führungsaufgabe -
S.21ff.: Organisation, S.59ff: Zielsetzung, S.103ff.: Problemlösung, S.139ff.: Unternehmens - Strategie und
S.171ff.: Innovation, Krisen nutzen mit dem
Kontext-Kultur-Kräfte-Ansatz, S.219ff.: Die "eiserne Ration" zum
dreidimensionalen Führung - Ein Abriss in Tabellenform,Thun 1990, Ott Derselbe:
Psychologische Aspekte der Projektarbeit, in: Daenzer W.F./Huber F.,Hrsg.:
Systems Engineering, Methodik und Praxis,7.Auflage,Zürich 1992, Industrielle
Organisation,S.287ff. Ein dreidimensionales Menschen- und Unternehmensbild
Wunderer
R./Grunwald W.:
Führungslehre, Band 1: Grundlagen der Führung, Berlin
1980,S.88: Wertorientierungen Dieselben:
Führungslehre,
Band 2:
Kooperative
Führung,
Berlin
1980,S.68f.:
Werte,
Normen
und
Ideologien,S.73ff.:
Historisch-philosophische
Wertlehren
als
Grundlagen
kooperativer
Führung,S.128ff.:
Einstellungen,
Werte
und
Motive
von
Vorgesetzten
-
Empirische
Befunde
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