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Begriff und Bild die zwei Schichten des menschlichen Geistes |
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als Paradigmagestalter und Identitäts-Repräsentationsfunktion Emotionaler Intelligenz (EQ) |
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| Der folgende Text wurde für das Kolloquium der Schweizerischen Gesellschaft für Symbolforschung vom 16-18.Oktober 1997 zur Identitäts-Repräsentationsfunktion von Symbolen im Deutschen Seminar der Universität Zürich verfasst und anhand von Schaubildern illustriert, deren Sinngehalt hier vorgestellt wird. Bei Anklick des EQ-Zeichens gelangen Sie zur dazugehörigen weiterführenden Internet-Präsentation, welche die Einheit von Natur und Kunst behandelt. | ||
| Begriffs-Bildung / Corporate Communications |
Sinn-Gehalt / Corporate Culture |
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| Formulierter Inhalt, Wortlaut bzw. bzw. Text (Corporate Wording) | Gestaltetes Symbol, Zeichen, bzw. Bild (Corporate Design) | |
| EQ-Vorstellung: System als Naturganzes, als Quintessenz der 4-Elemente: Feuer, Wasser, Luft und Erde | Stichwort EQ - Emotionale Intelligenz. Der Weg zum Ziel in 5 Schritten: wahrnehmen, denken, fühlen, wollen, begreifen. Natur und Kunst als Einheit verstehen siehe Internet-Präsentation: Ein Herz für die Natur - Die EQ-Vision Brig am Simplon. Siehe auch System Art Führungkonzept: Management by EQ - Das Leitbild des kreativen Ideenmanagements und Vorschlagswesens | |
| EQ-Gegenstand: E steht für Element, Q für Qualität, EQ für Elementare Qualität. Die 4 kon- zentrischen Kreise, stilisiert als Q, symbolisieren die 4 Elemente des Systems Natur | ||
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Von der Begriffstheorie
des Philosophen Paul Lorenzen (1) wissen wir,
dass Begriffe zuerst einmal keine "Konkreta",
sondern "Abstrakta" sind.
Hinter Begriffen stehen also letztlich immer
bestimmte Denk-Vorstellungen (Bilder, Zeichen,
Symbole), mit deren Hilfe wir die Wirklichkeit
betrachten, gedanklich erfassen und modellieren.
Das bedeutet, wie aus der obigen Darstellung zu
entnehmen ist, zweierlei. Erstens haben Begriffe
Worte als Gegenstand des Denkens;
zweitens sind mit der Begriffs-Bildung immer Vorstellungen
verbunden, mit denen wir die von uns
wahrgenommene Wirklichkeit rekonstruieren,
thematisieren und darüber reflektieren. Zum
Beispiel mittels der Formel: System
= Natur = Kunst = Form
(Element Erde
bzw. Farbe
Grün) + Inhalt
(Element Luft
bzw. Farbe
Gelb
und Element Wasser
bzw. Farbe Blau) = Stil (Element Feuer
bzw. Farbe Rot), über den Sinn-Gehalt
dessen was wir als System
Art, bzw.
systemorientierte Kunst bezeichnet haben (2).
Ausformuliert: System ist die naturgegebene Form der Kunst. In ihrer Formbildung hat die Kunst das Erd-Element als Vorbild (Konkreta) und die Farbe Grün als deren Abbild (Abstrakta). Der Inhalt der in dieser naturgegebenen Form Gestalt annimmt, ist der Werkstoff der Kunst. In ihrer Form-Bildung verkörpert der Inhalt der Kunst die Element Luft und Wasser als (konkrete) Vorbilder und die Farben Gelb und Blau als (abstrakte) Abbilder. Gestaltendes Element der Kunst ist das Element Feuer (Farbe Rot), symbolisiert durch die Kreisform, Sinn-Bild für Geist, Zeichen für Einheit und Ganzheit. Auf einen EQ-Nenner gebracht ist die Natur das Vorbild, Kunst das Abbild Emotionaler Intelligenz (EQ, Goleman,1996 ( 3 ) . Bringen wir die 4 Elemente Emotionaler Intelligenz - Feuer, Wasser, Luft, Erde - mit den 4 Hauptfarben - Rot, Blau, Gelb, Grün - in Verbindung, so erhalten wir das, was wir ökologische Ästhetik nennen (4). Auf die Kunst und dessen System-Paradigma (5) bezogen, bedeutet Kultivierung Emotionaler Intelligenz, die Handhabung der 4 Haupt-Stilmodelle moderner Kunst: Abstraktes Stilmodell (Rot als Abbild, Feuer als Vorbild - Wollen als strategisches Erfolgspotential, Gestalten als strategische Zielposition), Konstruktives Stilmodell (Blau als Abbild, Wasser als Vorbild - Fühlen als strategisches Erfolgspotential, Lenken als strategische Zielposition), Expressives Stilmodell (Gelb als Abbild, Luft als Vorbild - Denken als strategisches Erfolgspotential, Entwickeln als strategische Zielposition), Impressives Stilmodell (Grün als Abbild, Erde als Vorbild - Wahrnehmen als strategisches Erfolgspotential, Selektionieren als strategische Zielposition). Tabellerarisch zusammengefasst ergibt dies das nachfolgende Paradigma der systemorientierten Kunst. Hierbei verstehen wir unter dem Modewort "Paradigma" ein mentales Modell - gleichsam eine Brille, durch die wir die Welt sehen oder sehen wollen. Paradimen (6) wie das hier behandelte Stilmodell der systemorientierten Kunst beschreibt die Art und Weise, wie jemand seine Umwelt wahrnimmt, versteht und erklärt. Sie wirken wie geistige Landkarten, die wir im Kopf haben. Paradigmen bezeichnen individuelle bzw. kollektive Sichtweisen oder Weltbilder von unserer eigenen Realität, innerhalb derer wir uns bewegen. Ein Paradigma ist wie das Wasser für einen Fisch, in dem er zwar schwimmt, aber das er nur schwer erkennen und beschreiben kann. "Das ist ja nur die Spitze des Eisbergs ..." - lautet eine gängige Redewendung. Sie besagt, dass das was soeben in Erscheinung getreten ist, noch nicht das ganze Ausmass eines Sachverhaltes sein kann. So wie ein Eisberg erst unterhalb des Wasserspiegels in seinem Gesamtumfang auszumachen ist, so mag es sich auch mit dem verhalten, was hier zum Stilmodell der systemorientierten Kunst bekanntgegeben wird. Wir versuchen dabei im buchstäblichen Sinn des Wortes mit jedem Link "tiefer zu blicken", um den dazugehörigen Hintergrund der systemorientierten Kunst ausfindig zu machen, der mit dem Lebenswerk des Architekten und Kunstmalers Felix Grünwald verbunden ist, wie er in der Inernet-Präsentation: Ein Herz für die Natur - The Spirit of Emotional Quality von seinem Sohn vorgestellt wird. |
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| Stil | Form | Farbe | Bewusstsein | Funktionen |
| Impressiv | Erde | Grün | Wahrnehmen | Selektionieren |
| Expressiv | Luft | Gelb | Denken | Entwickeln |
| Konstruktiv | Wasser | Blau | Fühlen | Lenken |
| Abstrakt | Feuer | Rot | Wollen | Gestalten |
| EQ | Emotionale Intelligenz | Begreifen | Verstehen | |
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Siehe hierzu Website: EQ-Vision Brig am Simplon - The Spirit of Emotional Quality |
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Quellenangaben: |
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1)
Lorenzen P.: Grundbegriffe technischer und
politischer Kultur, Frankfurt am Main 1985,
Suhrkamp,S.14ff. 2) Goleman D.: EQ - Der Erfolgsquotient, 1999, Emotionale Intelligenz, 1996, Hanser 3) Grünwald M.W. (Text, Graphiken) und Grünwald F. (Bilder): System Art - Das System der Kunst. Das Grundlagenwerk zur EQ-Vision Brig am Simplon, Brig-Glis 1996, Rotten Verlag 4) Lüscher M.: Der 4-Farben Mensch. Der Weg zum inneren Gleichgewicht, Düsseldorf 1989,Econ,S.17ff. 5) Kunsthaus Culture Art: System-Paradigma westlicher Management-Kultur, Brig-Glis 1996, Rotten Verlag 6) Seiwert L.J.: Wenn Du es eilig hast, gehe langsam.Frankfurt/Main 1999,Campus,S.16f. Paradigmen |
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| Anmerkung: | ||||
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Die obigen Corporate Konzeption lehnt sich an das von Olin im Buch "Corporate Wording" (Hans-Peter Förster, 1994, Campus,S.18ff.) näher vorgestellte Corporate-Gebilde mit den 3 Pfeilern: 1. Corporate Identity (CI), 2. Corporate Communications (Corporate Culture + Corporate Wording + Corporate Destign) und 3. Corporate Image. Zielt ein Text (Corporate Wording) auf Verständlich so ein Bild (Corporate Design) auf Anmutung. Sprechen Texte unsere linke Gehirnhälfte an, die für die Entschlüsselung von Zeichen und Wörtern zuständig ist (Sprechen, Lesen, Schreiben, Zahlendenken), so Bilder die rechte Gehirnhälfte, die mehr auf Wahrnehmung von Bildern, Farben und Formen spezialisiert ist, dem Arbeitsgebiet der bildenden Kunst (vgl. a.a.O.,S.18ff.,23,42). Hierbei ist von Bedeutung, dass unser Gedächtnis in zwei unabhängigen, miteinander verbundenen Systemen operiert, aus deren Zusammenspiel Kultur erwächst. |
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System Art: Struktur < Methodik < Modell < Paradigma > Führungskonzept