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Bildungs-Hintergrund A-M-E-N |
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| E: Angaben zur Berufsbildung | |||||||||||||||||||||||||||||
| 1982-1987 | Projektmitarbeiter im Architekturbüro Felix Grünwald,Sohn&Partner,Brig | ||||||||||||||||||||||||||||
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- Daneben Entwicklung der systemorientierten Kunst (System Art) mit | ||||||||||||||||||||||||||||
| - Ausstellungen in Brig, Naters und Zermatt | |||||||||||||||||||||||||||||
| 1987-1991 | Leiter der Sinn-Werkstatt: Institut für Modellentwicklung,Bern/Brig | ||||||||||||||||||||||||||||
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- Hinweise zur wahrgenommen Rolle und meinem Team-Profil | ||||||||||||||||||||||||||||
| - Auswahl durchgeführter Arbeiten und Mitarbeiteranmerkungen/hinweise | |||||||||||||||||||||||||||||
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1987-1991 |
Ökodossier, Nationale Expertenbefragung und Studie zur Interdisziplinarität, | ||||||||||||||||||||||||||||
| zusammen mit Daniel Chardon,lic.rer.pol (1),Thomas Grünwald, Redaktor SDA | |||||||||||||||||||||||||||||
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und Christoph Kalbermatter lic.ès.sc.pol IUHEI (2). Mit letztgenanntem | ||||||||||||||||||||||||||||
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- Konzept-Gestaltung Ausbildungsprojekt "CIB Europe - Senior Bankers , | ||||||||||||||||||||||||||||
| Training", UBS Zürich, Abteilung Export-Finanzierung | |||||||||||||||||||||||||||||
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Anmerkungen |
(1) Abschlussarbeit: Wissenschaft näher gebracht - Alte und neue | ||||||||||||||||||||||||||||
| Erkenntniswege. Von der Wissenschafts- zur Persönlichkeitsentwicklung | |||||||||||||||||||||||||||||
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(2) Abschlussarbeit: Das Wesen und die Funktion des Selbstmanagements | ||||||||||||||||||||||||||||
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1989-1990 |
Entwicklung der IFM-Profile: Arbeitstechnik, Management by Intuition (*) | ||||||||||||||||||||||||||||
| System Denken und Handeln zusammen mit Caroline Biner,Diplompsychologin | |||||||||||||||||||||||||||||
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Hinweis |
(*) Eingesetzte Erkenntnisinstrumente: Numerologie, das magische Quadrat, | ||||||||||||||||||||||||||||
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bzw. Quadrat von Chi-Sue, chinesische und abendländische Astrologie, | ||||||||||||||||||||||||||||
| der Weg des Medizinrads, der Astrologie der Erde sowie die | |||||||||||||||||||||||||||||
| Metamorphosenlehre Goethes und anthroposophische Evolutionslehre | |||||||||||||||||||||||||||||
| 1991-1996 | M.W.Grünwald&Partner,Brig, Human Resources Development | ||||||||||||||||||||||||||||
| im Bereiche Führung und Kunst, mit dem Produkt-Innovations-Programm: | |||||||||||||||||||||||||||||
| - Management Art: Partner Christoph Kalbermatter, lic.ès.sc.pol IUHEI | |||||||||||||||||||||||||||||
| - System Art: Partner Felix Grünwald, Architekt ETH und Kunstmaler | |||||||||||||||||||||||||||||
| - Tao Art: Partner Jung Ok Im-Lemke, Kunstmalerin aus Südkorea | |||||||||||||||||||||||||||||
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- Culture Art: Partner Felix Grünwald und Jung Ok Im-Lemke | ||||||||||||||||||||||||||||
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1991-1992 |
Projektleiter Alfred Grünwald Kunstnachlass im Rahmen folgender Aktivitäten: | ||||||||||||||||||||||||||||
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- Gedenkfeier, Ausstellung zur Verleihung des 4. Alfred Grünwald Preises, | ||||||||||||||||||||||||||||
| - Ausstellungen in Brig und Naters sowie als Handlungsbevollmächtigter | |||||||||||||||||||||||||||||
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der Alfred Grünwald Erbgemeinschaft Regelung der Nachlass-Edition | ||||||||||||||||||||||||||||
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1995-1996 |
Projektleiter Culture Art Programm: Buch (Autor) mit Ausstellungen in Brig, | ||||||||||||||||||||||||||||
| Saas-Fee und Zürich unter dem Patronat der IDEE-SUISSE, in Ko-Produktion | |||||||||||||||||||||||||||||
| mit Felix Grünwald und Jung Ok Im-Lemke | |||||||||||||||||||||||||||||
| 1997-2005 | Leiter Kunsthaus Culture Art, zusammen mit Felix Grünwald | ||||||||||||||||||||||||||||
| -Projektleiter Forum für Management und Kultur, einer Ko-Produktion der | |||||||||||||||||||||||||||||
| Interaction Concept AG,Aarau und dem Kunsthaus Culture Art, u.a. | |||||||||||||||||||||||||||||
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- Veranstalter der Eröffnungsfeier der Professa'96 Fachmesse für Unter- | ||||||||||||||||||||||||||||
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nehmungsführung, Kongresshôtel Mövenpick, Zürich-Regensdorf | ||||||||||||||||||||||||||||
| - Mitorganisatoren Swiss Artists Forum'98, Künstlermesse Bern | |||||||||||||||||||||||||||||
| - Referate und Präsentationen im Auftrage des SAV - Schweizerische Arbeits- | |||||||||||||||||||||||||||||
| gemeinschaft Vorschlagswesen und Ideenmanagement | |||||||||||||||||||||||||||||
| - 3 Buch-Projekte zur Moderne: 1. Unternehmungsführung und Kreativitäts- | |||||||||||||||||||||||||||||
| Management, die Theorie und Praxis der Moderne, 2. Die Kunst und das | |||||||||||||||||||||||||||||
| Management der Moderne, 3. Das Tao der Moderne | |||||||||||||||||||||||||||||
| - Projektleiter der Intiativen Pro Natur/Kultur-Kunst&Tourismus unter dem | |||||||||||||||||||||||||||||
| Patronat des Verbandes Schweizerischer Verkehrsvereine und Brig Tourismus, | |||||||||||||||||||||||||||||
| - Ausstellungen in Brig (5), Naters, Zermatt, Bern, Weinfelden und Frauenfeld | |||||||||||||||||||||||||||||
| - Internet-Publikationen: Ein Herz für die Natur, Ein Herz für die Kultur und | |||||||||||||||||||||||||||||
| Kultureller Brückenschlag Wallis - Thurgau / Kunst & Tourismus im Dialog | |||||||||||||||||||||||||||||
| KulturTourismusWallis - Wahrnehmen was ist & Wahrmachen was sein soll ... | |||||||||||||||||||||||||||||
| Seit 1999 | Intensivierung der Internet-Publishingtätigkeit ... | ||||||||||||||||||||||||||||
| - Internet-Auftritt: Kunsthaus Culture Art & Stiftung Alfred Grünwald ... | |||||||||||||||||||||||||||||
| - Internet-Projekte: Rotary Switzerland & Rotary Oberwallis ... | |||||||||||||||||||||||||||||
| - Internet-Publikationen: Der Weg zum Besseren, Leitbilder der Kreativität, | |||||||||||||||||||||||||||||
| Die Ressource Kreativität und dessen Lebenselexier, Das ABC kultur- | |||||||||||||||||||||||||||||
| bewusster Unternehmensführung, Politische und technische Vernunft - | |||||||||||||||||||||||||||||
| Die Leadership-Mindware der Moderen u.a.m. | |||||||||||||||||||||||||||||
| Der Bezugsrahmen: Betrachten wir den Begriff
"Beruf" in der ursprünglich
lateinischen Form, so wird er von "professio"
abgeleitet, was soviel bedeutet wie: ein
Gelübde abgeben. Daraus lässt sich wiederum
das Wort "Berufung" erklären, das vom
lateinischen Wort "vocatio" abgeleitet
wird und eine von Gott ernannte
"Funktion" oder "Station" im
Leben meint. Eine Berufung zu haben, umfasst
damit etwas Höheres, eine innere Stimme oder
eine Seele, die weiss, warum wir tatsächlich
auf dieser Welt sind. Heutzutage benutzen wir
das Wort "Berufung" meistens für
Menschen, die einem religiösen Ruf
folgen.
Berufung versus Job "Die innere Berufung hat wenig mit der Lohnhöhe zu tun, sie spiegelt vielmehr die Such nach einem sinnerfüllten Leben." (Liz Greene) In der Tat sehen aber die meisten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer den finanziellen Ausgleich für die erbrachte Leistung als primäre Motivation an. Sie erkennen nicht, dass es Ihnen weitaus besser ginge, würden sie ihr ganzes berufliches Potential in den Alltag einbringen und weiter entwickeln. So wird der Beruf ganz nüchtern betrachtet zum "Job", der nichts anderes als eine spezifische Aufgabe darstellt, die als Teil einer Routinearbeit zu einem vereinbarten Preis ausgeübt wird. Dabei spielt die Verwirklichung persönlicher Interessen oder Neigungen häufig eine untergeordnete Rolle. In dieser Weise klammern viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ihr kreatives und individuelles Potential im Beruf aus und betrachten die Arbeit als etwas, was sie tun müssen, um genug Geld für das zu haben, was sie tun wollen. -
Arbeitsplatz als Sinn-Werkstatt "Erst wenn der innere Kern einer Person in seinem Beruf einen Ausdruck findet, kann es eine wirkliche Erfüllung in der Arbeit geben" (Liz Greene) Arbeitsplatz als Sinn-Werkstatt In den letzten Jahren ist eine Veränderung im Gange. Viele Menschen realisieren, dass sie, um in der modernen Arbeitswelt bestehen zu können, in dem Bereich tätig sein sollten, wo sie auch ihre ausgeprägtesten Fähigkeiten besitzen. Damit werden gleich zwei Ziele aufs Mal erreicht: An einem solchen Arbeitsplatz sind viel bessere Leistungen möglich, was die eigene Konkurrenzfähigkeit auf dem Arbeitsmarkt erhöht, und es stellt sich zugleich das Gefühl von Befriedigung und Erfüllung ein. Dies fordert allerdings dazu heraus, sich erst einmal seiner Talente und Fertigkeiten bewusst zu werden. Werkstatt-Arbeit und künstlerisches Tun als Bildungs-Mittel Im folgenden sollen zwei Bildungsmittel gewürdigt und deren Vollzug erklärt werden, die völlig zu unrecht gegenüber der gedanklich-wissenschaftlichen Bildung in den Hintergrund geraten sind, die aber dann, wenn man "Bildung" nicht als Besitz eines spezifischen kulturellen Wissens versteht, sondern als die Fähigkeit der Person zu freiem, selbstbewussten Handeln zu führen, wesentliche, vielleicht unverzichtbare Bestandteile eines jeden individuellen Bildungsganges sein müssten (Brater et.al.,1988,S.129ff.) Zwei unterschiedliche Handlungsformen: Konstruieren und Gestalten Ein erster grundsätzlicher Unterschied bemerkt man schon in der Art der Aufgabenstellung. Im Falle der praktischen Arbeit liegt ein bestimmter Verwendungszweck, ein Bedürfnis anderer Menschen zugrunde, wie diese Aufgabe in der Regel auch als Auftrag von anderen erteilt wird. Die Aufgabe, Kunst zu schaffen, nimmt dagegen - im allgemeinen wenigstens - nicht ihren Ausgang von einem Verwendungszweck, sondern von Motiven, die mehr vom künstlerisch Tätigen ausgehen:
Ausgangspunkt ist hier weniger der Wunsch nach einem bestimmten Produkt als der "Spieltrieb" des künstlerisch Tätigen, der in diesem Sinne "zweckfrei" arbeitet. Dieser grundlegende Unterschied, den Brater et.al zwischen beiden Tätigkeiten beschreiben zieht viele weitere Verschiedenheiten nach sich. Merkmale praktischer Arbeit .... So hat dieser erste Unterschied unmittelbare Folgen für die Planbarkeit des weiteren Vorgehens: Aus dem Verwendungszweck, der jeden praktischen Arbeit zugrunde liegt, lässt sich durch rationales Kalkül bereits viel darüber ableiten, wie der zu fertigende Gegenstand, bzw. das zu fertigende Produkt aussehen muss. Damit hängt wiederum das zu wählende Material zusammen, ebenso eine Reihe wesentlicher Konstruktionsdetails. Noch bevor man mit der praktischen Arbeit begonnen hat, nimmt so das Ziel dieser Arbeit klare Konturen an, so dass man es beispielsweise in einer technischen Zeichnung oder in einem Ablaufplan fixieren kann. Wesentlich ist, dass es hier, ausgehend vom Verwendungszweck des Endprodukts, um gedankliche "Konstruktion" geht, für die eine ganze Hierarchie von relativ eindeutigen rationalen Kriterien zur Verfügung stehen, nach denen der praktische Arbeitsablauf schrittweise geplant werden kann. Wie verhält sich dies bei der künstlerischen Arbeit? Merkmale künstlerischen Tuns ... Entscheidend ist hier, dass mit der Aufgabenstellung - nur eine höchst ungenaue, allgemeine Arbeitsrichtung (meist) angegeben ist, aus der die weiteren Tätigkeitsschwerpunkte keineswegs zwingend hervorgehen. Das konkrete Ziel der Arbeit kann nicht etwa der Ausgangspunkt für "konstruktive" Überlegungen sein, sondern es muss überhaupt erst noch gefunden werden. Diese Anfangssituation ist höchst unbestimmt und wirft erhebliche Orientierungsprobleme auf. Der künstlerisch Tätige muss irgendwo anfangen, aber wie und wo ist genauso wenig gedanklich bestimmbar wie der weitere Gang. Der künstlerische Tätige muss sich also auf einen grundsätzlich offenen Prozess einlassen, der mit freien Setzungen beginnt. Bei vielen Menschen, die nur wenig Übung im Umgang mit künstlerischen Arbeiten haben, fällt dies ausserordentlich schwer. Wie kommt man aber nun beim künstlerischen Prozess zum "Endprodukt"? Da dieses gedanklich nicht vorweggenommen werden kann, muss es sich aus der Tätigkeit selbst, aus dem künstlerischen Gestaltungsprozess erst allmählich ergeben. Die anfängliche Gestaltung bekommt plötzlich ein "Eigenleben" und wird zum Dialogpartner. Das freie Setzen ins Unbestimmte, das die Anfangsphase des künstlerischen Gestaltens beherrscht, hört auf. Statt dessen findet der künstlerisch Tätige nun ein Gegenüber vor, das er durch weitere Setzungen verletzten, beeinträchtigen, verdecken, aber auch hervorheben, steigern, verwandeln, weiter entwickeln kann. Diese Eigengestalt, die sich auf dem Blatt, einer Leinwand oder einer anderen Arbeitsfläche ergeben hat, muss der künstlerisch Tätige allerdings erst einmal entdecken, er muss wahrnehmen können, was ihm da plötzlich entgegenkommt, und er muss es zugleich identifizieren, weiterdenken, verlängern können. Damit aber ist sein weiteres Vorgehen nun immer weniger nur seine subjektive Vorstellung ausschlaggebend und immer mehr auch dasjenige, was er vor sich sieht, was die sich allmähliche verfestigte Kontur (Struktur) ihm an weiteren gestalterischen Intentionen nahelegt bzw. anregt. Damit folgt der künstlerisch Tätige dialogisch den Spuren und Hinweisen der sich entwickelnden Gestalt. Er muss nicht mehr seine Willkür bemühen, sondern einfühlsam und konzentriert dem nachgehen, was an Eigentendenzen, Gestaltungsprinzipien und Gestaltungsideen in der auf seiner Arbeitsfläche bisher entstandene Kontur enthalten ist. Das Endprodukt ergibt sich so aus dem Arbeitsprozess selbst, und es sieht in der Regel ganz anders aus, als man es sich vielleicht am Anfang vorgestellt hat. Unterschied zwischen praktischer Arbeit und künstlerischem Tun Was da entsteht, ist aber nicht willkürlich, nicht subjektiv-zufällig entstanden, wie oft angenommen wird, sondern es hat sich durchaus gesetzmässig aus den einmal gesetzten Anfängen ergeben. Man hat es hier mit dem Phänomen der Entwicklung zu tun, deren Ende immer offen und unbekannt, gleichwohl in den Gesetzen dessen, was sich entwickeln soll, veranlagt ist und aus diesem ergriffen und herausgearbeitet werden muss. Diese beiden so typisierten Prozesse des "Konstruieren" (Praktisches Arbeiten) und des "Gestalten" (Künstlerisches Tun) untescheiden sich durch zahlreiche weitere Merkmale (vgl. Brater et.al,1988,S.141ff.):
Technik und Kunst = IQ-Fertikeit + EQ-Fähigkeit Tabellarisch einander gegenübergestellt können wir Kunst als "EQ-Fähigkeit" definieren Etwas "Wahrzunehmen" - "Sichtbar zu machen", dass es Erkannt wird und Technik, als "IQ-Fertigkeit" Etwas "Wahrzumachen", die uns befähigt, weiterhilft. Der dazugehörige Prozess lässt sich in Anlehnung an Brater et. al (1988) wie folgt charakterisieren:
Im Medium des Künstlerischen begegnet man dem Abenteuer des Findens, des Entdeckens und Darstellens; im Medium der praktischen Arbeit müssen die realen Konsequenzen daraus gezogen werden. Künstlerisches Tun gibt der praktischen Arbeit Orientierung, Richtung, Sinn und Beurteilungsdistanz - Arbeit gibt der Kunst Durchsetzungskraft, Veränderungsschwung, Realitätsmacht und die Fähigkeit, das Entdeckte konkret, praktisch, sozial wirksam werden zu lassen. So kann deutlich werden, wie beides, praktische Arbeit und künstlerisches Tun, wechselseitig aufeinander angewiesen ist und eng zusammengehört. Gesucht: Synthese von Kunst + Technik Jede der beiden Handlungsformen wird einseitig und gefährlich, wo sie allein und ohne Verbindung zur anderen auftritt. Am deutlichsten tritt dies heute in der Arbeitswelt zutage, wie mit dem Verlust der künstlerischen Dimension die Plattheiten des Nur-Praktischen, des "Rationalen" sich breitmachen, wo vom Zusammenhang der Arbeit abstrahiert und ihr geistiger Kern nicht mehr gesehen wird. Das dadurch ebenfalls in die Isolation getriebene Nur-Künstlerische, das sich mit dem Zweckhaft-Rationalen nicht mehr verbindet, weist auf die Gegengefahren, auf das Subjektiv-Beliebige, das abgehobene Weltferne, das den Staub des Irdischen nicht mehr schmecken zu müssen glaubt. Erst im Zusammenspiel, in der Balance zwischen beiden Kräften, in der ichhaft hergestellten Verbindung zwischen beiden, können sich diese Einseitigkeiten ausgleichen, kann aus dem bewussten Zusammenspielen solcher Tendenzen, die starr an das Gegebene, Mechanische binden und solche, die sich darüber einfach erheben zu können meinen, der rechte Handlungsweg gefunden werden, kann der Mensch zur Persönlichkeit heranreifen. Quellen und weiterführende Literatur Astrodata: Berufs-Analyse, Zürich 1996,S.5 Astrodienst: Astro-Intelligence, Beruf und Berufung, Horoskop von Liz Greene, Zürich 2000,S.3 Beelich K.H./Schwede
H.-H.: Denken-Planen-Handeln, Grundtechniken für
zweckmässiges Lernen und Arbeiten mit vielen Erläuterungen und
Anwendungsbeispielen,3.Auflage,Würzbrug 1983,Vogel |
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