Das ABC kulturbewusster Unternehmensführung

  1. Qualitäts- und Kundenorientierung
    - 4xTQM: Mind - Mentality - Management - Maker
    - Was heisst Qualität und wie wird Kunden-Zufriedenheit erreicht?
    - Wie lautet die TQM Ziel- & Weg-Formel:
    - Introvertierte Qualität vs. Extrovertierte Qualität 
    - 5-P kreativer  vs. 5-P innovativer Leader 
    - 10-P Leadership-Konzept Input-Output  
  2. Menschenorientierte Qualitätstrategie
    - IQ-EQ, die Schlüsselgrösse personaler Qualifikation 
    - IQ-EQ Qualitäts-Merkmale: Culture Art vs. Marketing-Management 
    - IQ-EQ+SQ = MQ - Der Weg zum Besseren in 5 Schritten
  3. Innovationsorientierung im kreativen Umfeld
    - Die Innvationsträger der Kreativität
    - Die Risiken von Innovationsvorhaben 
    - Der Nährboden von Kreativität und Innovation 
    - Die Kunst kreativ und innovativ zu sein ist wie Fondue ... 
    - Die richtige Mischung ist entscheidend  
    Grundlagen-Literatur kulturbewusster Unternehmensführung

  A: Qualitäts- und Kundenorientierung

Frage:

Was entscheidet bei einem Unternehmen über Erfolg oder Miss-Erfolg? 

Antwort: 

Es sind in der Regel nicht Produkte - sondern die Qualität der "Selbst-Führung" der "Mitarbeiter" und die Qualität der "Führung des Unternehmens". Nicht "Total Quality Management" ( 1 ), sondern erst der "Total Quality Mind" ( 2 ) und die "Total Quality Mentality" ( 3 ) machen aus einer "Führungs-Kraft" eine "Führungs-Persönlichkeit" und damit zu einem "Leader" ("Total Quality Maker" 4) in kreativem Denken und innovativen Handeln.

4x TQM: Mind-Mentality-Management-Maker 

Dies auf einen Nenner gebracht, was für die erfolgreiche Meisterung des Übergangs von der "Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft" zur "Informations- und Wissensgesellschaft" benötigt wird, wo "Mind-Ware" zur alles entscheidenden "Ware" wird.  Ein praktischer Leitfaden hierfür bietet das nachfolgend skizzierte 10 P Leadership-Konzept des Kunsthauses Culture Art. Zuvor sollen einige Schlagworte geklärt und von anders lautendem Gebrauch abgegrenzt werden.

Was heisst Qualität?

Es ist die Erfüllung der Kunden-Anforderungen: Probleme lösen, Bedürfnisse befriedigen, Fragen beantworten; denn Qualität bedeutet Kunden-Zufriedenheit. Diese kann als ein Potential, Ziel, Massnahme oder Mittel angesehen werden, der folgende "Clienting-Beziehung" Werte und Normen zugrundeliegen:

Qualität [Strategie*] Beziehungs-Werte [Haltung] Clienting-Normen [Verhalten] W-Fragen
A = Potential Kunde als Mitarbeiter/Mitunternehmer Geben-Nehmen-Prinzip Worum?
M = Ziel Kunde als langfristiger Partner  Win/Win-Position Wohin?
E = Massnahme Kunde als zufriedener Abnehmer Preis-/Leistungs-Strategie  Wozu?
N = Mittel Kunde als kurzfristiges Geschäft Kosten-/Nutzen-Verhältnis Womit?
AMEN: Marketing* Das einzige was stört ist der Kunde Abschied vom Verkaufen Wie?

* Kultur bzw. Politik als Zusatz. Dies ergibt die Wortkombinationen: Qualität-Strategie > Qualität-Politik und Qualität-Kultur, bzw. Marketing-Strategie und Marketing-Politik.

Wie der tabellarischen Darstellung zu entnehmen, ist mit den einzelnen Worten ein unterschiedlicher emotionaler Gehalt verbunden. Dies wird mittels der 6 Farben Methode nach De Bono und 5 W-Fragen zum Ausdruck gebracht. Weiterführende Anmerkungen zur Darstellung finden Sie bei Anklick des Text-Links: Das Corporate Design der Kunden-Zufriedenheit. Wenn Sie wissen wollen, was unter dem Schlagwort "Corporte Design" verstanden wird und worin sich dieses vom Modewort "Design" unterscheidet, erfahren Sie dies bei deren Anklick im Zusammenhang mit den Ausführungen zu den 4 Bausteinen moderner Gestaltung: Design, Corporate Design, Design-Management, Führungs-Kunst. 

Wie lautet die TQM Ziel-Formel?

MQ - Menschorientierte Qualität. Leitsatz: Weniger, aber besser. Strategie: Mitarbeiter und Markt-Partner von Format, mit kundenorientierter Flexibilität in der Leistungserstellung und Leistungserbringung im Sinne der  oben abgebildeten "Client-Beziehung" Darstellung.

Wie lautet die TQM Weg-Formel?

IQ+EQ, die Hard- und Soft-Ware des Total Quality Mind eines "Leaders", mit folgendem (nachher näher erörtertem) Begriffs-Inhalt:

Introvertierte - Innenorientierung - Integration als Ziel-Position
Qualität (IQ) - Kunst und Wissenschaft als Potential-Gestalter
  - Kultur als Führungs-Grösse - Kreativität als Führungs-Prinzip
Die 5-P des  - 1-Person, 2-Platz, 3-Problem, 4-Prozess, 5-Produkt 
kreativen Leadership  Kunst-Wissenschaft als zu kultivierendes Nutzen-Potential 
 
Extrovertierte - Aussenorientierung - (Re-) Aktion als Plan
Qualität (EQ) - Marketing - Technik als Produktions-Grundlage
  - Management als Führungs-Grösse Innovation als Führungs-Prinzip
Die 5-P der  - 1-Potential, 2-Position, 3-Programm, 4-Projekt, 5-Profit 
innovativen Leadership Marketing-Technik als zu hanhabende Produktions-Grundlage

10-P Leadership-Konzept Input-Output ...

Die 5-P kreativer Leadership als Input Die 5-P innovativer Leadership als Input
1. Person (enorientierung)  1. Potential (orientierung)
2. Platz - Selektion 2. Position - Dokumentation
3. Problem - Entwicklung 3. Programm - Moderation
4. Prozess - Lenkung 4. Projekt - Präsentation
5. Produkt - Gestaltung 5. Profit - Visualisierung
Kreativitäts-Management als Output Innovations-Marketing als Output

B: Menschenorientierte Qualitätstrategie

In der einschlägigen Literatur steht: Unternehmens-Erfolge definieren sich je länger, in immer stärkerem Masse über die Potentiale der Mitarbeiter und Kunden. Damit sollte klar sein: Der Faktor  Persönlichkeit, Charakter und Glaubwürdigkeit, wird erfolgsentscheidend, Kultur & Bildung massgebend. Es gilt: Das Wissen, die Kreativität und die Innovationskraft der internen (Mitarbeiter) und externen Kunden (Markt-Parnter) als erfolgsversprechende Geschäftsfelder der Zukunft zu erkennen und mit allen zur Verfügung stehenden Kommunikationsmitteln zu erschliessen. Denn nur diese garantieren langfristig die Existenz-Sicherung eines Unternehmens.

IQ-EQ die Schlüsselgrösse personaler Qualifikation  

Je intensiver der Wettbewerb wird, desto wichtiger wird der Faktor personaler Qualifikation und die Qualität des "Personals". Ein Grund mehr IQ-EQ nicht wie gewohnt als "Intelligenz-" bzw. "Erfolgs Quotient" aufzufassen, sondern als eine "Introvertierte" bzw. "Extrovertierte Qualität", im Sinne der Typologie C.G.Jungs und dem Team Management System von Marcerison&McCann.

IQ-EQ Qualitäts-Merkmale: Culture Art vs. Marketing-Management

Anhand der oben erwähnten Begriffs-Inhalte des kreativen und innovativen Leaderships, lassen sich IQ-EQ wie folgt definieren: IQ ist ein nach innen gewandtes Qualitäts-Merkmal, welches individualistisch ausgerichtet ist und dem menschlichen Grundbedürfnis nach Freiheit und Kreativität entspricht; Kunst als Medium kennt und Kultur (Wissenschaft) als dessen Potential-Gestalter. EQ hingegen ist ein nach aussen gewandtes Qualitäts-Merkmal, welches kollektivistisch ausgerichtet ist und dem menschlichen Grundbedürfnis nach Ordnung und selbst-organisierter Kreativität, sprich Innovation, entspricht;  Marketing als dessen Kommunikations-Mittel kennt und Management als dessen Einsatz-Planer.

IQ-EQ+SQ = MQ - Der Weg zum Besseren in 5 Schritten

 

 

1. Da bekanntlich die "Zukunft im Kopf" beginnt, bedarf es hierzu auf dem Weg zur Realisierung einer Menschenorientierten Qualitätskultur die seit Descartes fällige Denk-Umpolung in unseren Köpfen: weg vom lebensfeindlichen "Dualismus" ("entweder-oder") hin zur naturgegebenen "Polarität" ("sowohl-als-auch"). Bedarf es
2. konkret IQ + EQ, der synergetischen Nutzung der Introvertierten Qualitätsorientierung der Kunst - Wissenschaft (zentriert auf die Erstellung eines kreativen Produktes) mit der Extrovertierten Qualitätsorientierung des Marketing - Management (zentriert auf Markt und Kunden), damit
3. aus Kunst + Marketing bzw. Wissenschaft + Management der Ideal-Zustand einer Menschenorientierten Qualitätskultur Tatsache wird, wo der Mensch im Mittelpunkt steht und nicht als lästiger Störfaktor empfunden wird.  
4. Bedarf es neben "IQ" -  Intellekt und "EQ" - Einfühlungsvermögen, als grundlegende Voraussetzung für den effizienten Gebrauch von IQ,  "SQ" - Das Spirituelle - Die Intelligenz der dritten Art, welche es ermöglicht grössere Zusammenhänge zu erkennen und transformativ komplexe Vorgänge zu einer "geistigen Einheit" zu integrieren. Gemeinsam ist den drei Dimensionen menschlicher Intelligenz, der Buchstabe "Q" (Qualität - Quotient). Markantes Detail. Die für die Qualitäts-Entwicklung und -Gestaltung massgebenden W-Fragen: Warum? Wozu? Was? Wie? Wodurch? Wodurch? Womit? begannen bei den Römern mit einem "Q". 
5. Lässt sich dies auf folgenden Nenner bringen: IQ - EQ + SQ = MQ. Übersetzt bedeuten die 4 Abkürzungen: IQ = Intelligenz Quotient, bzw.  Introvertierte Qualität, welche auf Integration und Interaktion abzielt. EQ = Erfolgs Quotient bzw. Extrovertierte Qualität, deren Sinnergie-Gehalt zwei Qualitätsmerkmale kennt: Erkenntnis und Emotionale Qualität. SQ = Sinn-E(ne)rgie Qualität, welche in sich die drei vorangestellten Qualitäten vereint, die Rationale wie Emotionale Seite der Intelligenz des Menschen (IQ + EQ) und mit Spiritualität, dem Geistigen (Mind) in Verbindung gebracht wird.
In einem Qualitäts-Produkt vereinen sich die drei Arten menschlicher Intelligenz: IQ - EQ + SQ, zu dem was, Qualität von Quantität unterscheidet; einer Marke, bzw. einem Namen, eine bestimmte Ausstrahlung ( Aura) und Anziehungskraft verleiht und das Wesen der Menschenorientierten Qualitätskultur ausmacht: Atmosphäre und Ambience. Diese ist ihrerseits abhängig von einem in sich stimmigen Bild (Komposition), welches von der Liebe zum Detail lebt, das gehegt und gepflegt (unterhalten) sein will, wie dies in der ursprünglichen Bedeutung des Wortes Kultur: "Kultivieren", zum Ausdruck kommt.

Die 3 I-E-S Formel Menschenorientierter Qualitätserbringung

1-I: Intelligent

1-E: Erkennen

1-S: Spirituell

2-I: Innovativ

2-E: Erfahren

2-S: Schöpferisch

3-I: Informativ

3-E: Erleben

3-S: Sinnlich

I-Qualität

E-Qualität

S-Qualität

C: Innovationsorientierung im kreativen Umfeld

Die Innovations-Träger der Kreativität:

Kunst und Wissenschaft spiegeln unsere Gesellschaft. Beide nehmen die Welt wahr, deuten sie, und geben der Deutung Gestalt. Während Wissenschaft Antworten zu geben sucht, reisst Kunst eher Fragen auf, schafft Unsicherheit statt Sicherheit. Wissenschaftler sind im Durchschnitt sozialisierter und angepasster als Künstler. Wertvoller als Kunst ist Wissenschaft deshalb keineswegs. Aber besser bezahlt wird sie in der Regel. Kreativität - die gemeinsame Grundlage von Kunst und Wissenschaft, ist die Innovationsfähigkeit der Kunst aus Einem Vieles zu machen, bzw. der Wissenschaft aus Vielem Eines zu machen.

Die Risiken von Innovationsvorhaben

Innovation als erfolgreiche Umsetzung von zukunftsorientierten Ideen in die unternehmerische Führungs-Praxis - sind wichtiger denn je. Innovations-Fähigkeit (Kreativität) und Innovations-Bereitschaft (Motivation) sind die wichtigsten Voraussetzungen, um diesen Herausforderungen gerecht zu werden, vereinfacht "Wollen-Können" genannt. Die Unsicherheiten und Risiken der Innovationsvorhaben zeigen sich in Form von Sterblichkeits-Kurven und Sterblichkeits-Quoten. Die folgenden Daten zeigen den Selektions-Prozess sehr deutlich, der von den Markt-Teilnehmern eine hohe Flexibilität, Anpassungs-Fähigkeit und Mobilität abverlangt: "In der Schweiz werden von anfänglich 1200 Produkt-Ideen 400 weiterverfolgt, woraus 120 Projekte entstehen. Daraus ergeben sich 88 Produkte, aus welchen wiederum 60 in einem Testmarkt eingeführt werden. 40 Produkte verbleiben schliesslich im Markt. Aus diesen sind nach 2 Jahren lediglich noch 28 Produkte in einem national eingeführten Markt vorzufinden." 

Der Nährboden von Kreativität und Innovation

Markt und Kultur ist gemeinsam die Suche nach Personen und Produkten mit Profil. Sprich: Menschen von Format und Produkten mit geformtem Inhalt (Design, deutsch: Formgebung/Gestaltung). Hierzu ist zweierlei notwendig. Erstens: eine "Education permanente", damit man das "Richtige - richtig tut". Zweitens: ein "Kontinuierlicher Verbesserungs-Prozess" (KVP) bei dem, was man tut. Denn: "Ohne Wollen kein Lernen. Ohne Lernen kein neues Wissen. Ohne Wissen kein Können. Ohne Können kein Format" (Bruno Neckermann). Und ohne Format keine kreatives Produkt. Und ohne ein kreatives Produkt kein Profit (Gewinn, Basis- bzw. Grund-Nutzen).

Die Kunst kreativ und innovativ zu sein ist wie Fondue ...

Was alles zur Kunst - Kreativität und Innovation dazu gehört, ist genau so schwierig zu beantworten, wie Fondue zu erklären (-> Jocelyne Fatton: Frauen sind wie Fondue). Denn wie kann ich jemandem, der noch nie Fondue gegessen hat oder bisher nur eine bestimmte Sorte Käse kennt, Fondue erklären? Was kann ich dieser Person ganz konkret darüber sagen, was sie erwartet, was sie erleben wird und was sie davon hat? Wir können zwar aufzählen, welche Zutaten verwendet werden und welche Esswerkzeuge man braucht. Wir können auch versuchen, den Geschmack, diese Mischung aus Wein, Käse und Knoblauch zu beschreiben, indem wir Vergleiche anstellen. Trotzdem weiss die Person nach wie vor nicht, wie Fondue schmeckt, ob sie es mag, wie oft und wieviel davon sie essen will. 

Die richtige Mischung ist entscheidend

Die betreffende Person wird erst auf ihren Geschmack kommen, wenn sie den Mut hat, es zu versuchen. Nur wenn sie bereit ist, neugierig und ohne Vorurteile das Fondue zu probieren, es also quasi "in sich hineinlässt", kann sie das, was es zu bieten hat, entdecken und erleben. Und wenn sie dann die Bereicherung für ihren Genuss kennt und darum auch schätzt, entsteht sogar Lust, Veriationen zu probieren, Experimente zu wagen, bis sie schliesslich ihre ganz persönliche Lieblingskäse-Mischung kennt, die sie sozusagen täglich essen könnte.

Grundlagen-Literatur kulturbewusster Unternehmungsführung

Der Textlink führt Sie direkt zur Grundlagen-Literatur einer kulturbewussten Unternehmungsführung, mit weiterführenden Informationen zur Vertiefung des präsentierten IQ-EQ-SQ-MQ Kontextes, Kreativität - Innovation Kontext, sowie Kultur - Management und Kunst - Wissenschaft bzw. Marketing - Kunden - Beziehung Kontextes.

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